Zum zweiten Mal an Tankstelle in Mettmenstetten ZH Hier gibt ein Benzindieb Vollgas

METTMENSTETTEN ZH - Die Bilder der Überwachungskamera sind eindeutig: Ein Benzindieb fährt auf seiner Flucht den Tankstellen-Chef über den Haufen. Der Täter suchte die Dorf-Tankstelle bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche heim.

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Tankstellen-Chef Beat Graf (42) kann es kaum fassen. Bereits zum zweiten Mal hat ein dreister Benzindieb die Avia-Tankstelle in Mettmenstetten ZH heimgesucht – innert einer Woche! «Beim zweiten Mal hat er mich knallhart über den Haufen gefahren», sagt Graf wütend.

Die Zapfsäulen sind videoüberwacht. Aber: «Der Täter zog die Kapuze tief ins Gesicht. Und fuhr in einem silbernen Opel Agila mit abmontierten Nummernschildern auf den Platz», so der Tankstellen-Chef. Vor zwei Wochen schlug der Unbekannte ein erstes Mal zu. Erfolgreich.

Tankstellen-Chef versucht den Dieb zu stoppen

Letzten Freitag fährt der Unbekannte mit seinem silbernen Opel wieder bei der Avia-Tankstelle vor. Mitten am Nachmittag, während laufendem Geschäftsbetrieb von Tankstelle, Shop und Autogarage. Der Chef: «Wir sahen ihn schon kommen, deshalb waren wir diesmal schneller.» Zusammen mit seinen Mitarbeitern stürmt Graf nach draussen. Der dreiste Benzin-Dieb wird gestört, bevor er seinen Tank füllen kann – aber die Flucht gelingt ihm.

Beat Graf stellt sich vor das Auto, versucht den Wiederholungstäter zu stoppen. Der gibt eiskalt Gas – und fährt den erbosten Chef über den Haufen. «Ich bin seitlich über das Auto gerollt und landete auf der Strasse. Zum Glück konnte ich noch ein bisschen ausweichen.» Zurück bleiben Schmerzen am Arm – und verstörende Bilder von der Überwachungskamera.

Der Tankstellen-Chef: «Will nicht, dass er wieder aufkreuzt, wenn der Tank leer ist»

Beschreiben kann der 42-Jährige den Sprit-Strolch nur rudimentär. «Es ging alles so schnell. Und er war praktisch völlig verhüllt.» Obwohl sich der finanzielle Schaden in Grenzen hält, will Graf den Dieb zur Strecke bringen. Deshalb veröffentlichte er einen Aufruf auf Facebook: «Ich will einfach, dass er nicht wieder aufkreuzt, sobald sein Tank leer ist.»

Die Kantonspolizei Zürich bestätigt den Vorfall am letzten Freitag, sieht Facebook-Fahndungen von Privatpersonen aber kritisch: «Hinweise bitte direkt der Polizei melden!»

Publiziert am 20.12.2016 | Aktualisiert am 20.12.2016
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8 Kommentare
  • Hubertus  Frankenstein aus Wohlen
    20.12.2016
    Der Tankstellenchef wird jetzt einfach das gestohlene Benzin buchhalterisch abschreiben und den Benzinpreis erhöhen. Wie so oft zahlen dann die ehrlichen Konsumenten auch für die Gauner.
  • drafi  schweizer aus berg
    20.12.2016
    heute müssen es nicht mehr Tausende Franken sein, man geht schon für ein paar Fränkli das Risiko erwischt zu werden ein, einer der nichts zu verlieren hat, und sich dem vors Auto zu stellen zeigt zwar Mut aber auch ein grosses Mass an Risiko schwer verletzt zu werden, ich verstehe den Tankstellenchef, würde mich auch ärgern von so einem Trottel gelinkt zu werden, anhand des Autos und der diversen Merkmale sollte es doch möglich sein ihn zu Erwischen, Weihnachten im Knast würden ihm gut tun
  • Hanspeter  Greuter , via Facebook 20.12.2016
    Und alles wegen knapp 100.- oder wieviel in so einen Tank geht einfach nur dumm Erwischen sollte man ihn trotzdem können anhand der Automarke auch ohne Nummerschild
  • Steven  Christen aus Basel
    20.12.2016
    Es ist relativ einfach. Man hat die Marke des Autos, die Farbe und vielleicht sogar die Autonummer... In den USA ist es schon seit weit über 10 Jahre so, dass man zuerst zahlen muss, bevor man tanken kann. Zahlt man zuviel - bekommt man das zuviel bezahlte Geld selbstverständlich wieder zurück.... Wir müssen jede mögliche Lücke für Verbrecher stopfen!!!!!
    • Frank  Mullner 20.12.2016
      Absolut Herr Christen. Und nach jedem Einkauf sollte man eine Leibesvisitation machen, damit wirklich jede mögliche Lücke für Verbrecher gestopft ist! Das würde unsere Lebensqualität wirklich substantiell erhöhen. Wollen Sie nicht eine Initiative lancieren?
      Und jetzt setzen Sie doch einmal die Anzahl solcher Zwischenfälle mit der geschätzten Zahl an Tankstellenbesuchen in Relation und überlegen Sie noch einmal....
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    20.12.2016
    Ein Auto ohne Nummernschilder ist zu allem bereit, sich ihm in den Weg zu stellen lebensgefährlich. Aber weils nicht das erste mal war, hätte man Zeit gehabt, ein Nagelbrett anzufertigen und es ihm vor die Räder zu legen. Da wäre Stimmung aufgekommen beim Dieb.
    • Peter  Leo 20.12.2016
      Haben sie gewusst, dass er es nochmals versucht? Warum haben sie das dem Tankstellenchef nicht mitgeteilt?
    • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
      20.12.2016
      Leider ist der Tankstellenchef nach dem ersten Ereignis nicht an mich herangetreten, sonst hätte ich ihm dazu geraten, Herr Leo.