Zwei Verletzte in Zürich: Demo für Flüchtlinge mit Gummischrot beendet

Bei einer unbewilligten Demo gegen die Asylpolitik in Zürich flogen Steine und Gummischrot. Eine Polizistin und ein Demoteilnehmer wurden verletzt. Rund 150 Personen wurden von der Polizei kontrolliert.

Top 3

1 Kirchenangestellte Beatrice E. litt Höllenqualen «Der Priester hat mich...
2 Mann (88) wird tödlich verletzt Crash zwischen Auto und Elektrofahrzeug
3 Kirchenangestellte Beatrice E. litt Höllenqualen «Der Priester hat...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
83 shares
40 Kommentare
Fehler
Melden

Auf dem Heimplatz hatten sich gegen 19 Uhr rund 300 Personen versammelt, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte. Sie marschierten einmal rund um das Universitätsgelände. Zurück beim Heimplatz zwischen Kunsthaus und Schauspielhaus versuchten nach Polizeiangaben mehrere Dutzend Demonstranten, den Polizeikordon zu durchbrechen.

Die Polizisten seien mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen worden, heisst es in der Mitteilung. Daraufhin habe die Stadtpolizei Gummischrot eingesetzt. Eine Polizistin erlitt eine Kopfverletzung durch einen Knallkörper, ein Demoteilnehmer wurde ebenfalls verletzt und musste von Sanitätern behandelt werden.

Die Polizei forderte die Demonstranten auf dem Heimplatz in der Folge dazu auf, die Kundgebung zu beenden und den Platz zu verlassen. Einige folgten dieser Aufforderung, die anderen rund 150 Personen wurden von der Polizei kontrolliert. Die unbewilligte Kundgebung stand unter dem Motto «Refugees Welcome» und richtete sich gegen die «heuchlerische Asylpolitik der Schweiz».

Während der Demonstration und der anschliessenden Personenkontrolle kam es zu Verkehrsbehinderungen. Meldungen von Sachbeschädigungen lägen derzeit noch keine vor, schrieb die Polizei am Abend. (SDA/bih)

Publiziert am 21.01.2016 | Aktualisiert am 22.01.2016
teilen
teilen
83 shares
40 Kommentare
Fehler
Melden

40 Kommentare
  • Pedro  Steinmann 22.01.2016
    Warum wurden diese Demonstranten nicht eingekreist, Personalien aufgenommen und danach die Rechnung für den Aufwand gemacht? Demonstration war doch nicht bewilligt??!! Wieso muss der Steuerzahler wieder die Kosten begleichen??
  • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
    22.01.2016
    @sozialismus.ch. Der Sozialismus hat sich 1989 mit der Wende entgültig totgelaufen. Und heute sieht man noch Teenies welche diesen Jahrgang und gar jünger haben für eine solche Sache wie Sozialismus zu randalieren?
    Wird in der Schule sowas wie Sozialismus eigentlich thematisiert oder nur totgeschwiegen?
    Na ja wenn man sieht, was das Lehrschaft für Parteigänger sind, ist das auch wieder nicht verwunderlich.
  • Monika  Keller aus zuhause
    22.01.2016
    Wie bitte? Flüchtlinge willkommen? Leute macht die Augen endlich auf!!!
    • Hugo  Ehrismann 22.01.2016
      Waren die Teinehmer eventuell Freunde von " Mutti " ? Flüchtlinge willkommen trifft wohl auf den kleineren Teil der Bevölkerung zu . Die meisten Bürger sind doch gegen die Aufnahme von weiteren Flüchtlingen das hört man bei jedem Gespräch das sich um Flüchtlinge handelt .
    • Marco  Weber 22.01.2016
      Herr Ehrismann wenn Sie die Gespräche natürlich nur bei Ihnen am Stammtisch führen oder hier im blick ist klar das Sie das gefühl haben Sie kennen den "Grossteil" der Bevölkerung
  • hanspeter  kobelt 22.01.2016
    Eigentlich erstaunlich, dass sich die Polizei gegen den linken Mob durchsetzen durfte. Die linken Politiker sind ja meist sehr einaeugig und sehen als Einsatzgrund der Polizei lediglich rechte Protester.
    Dank an die Polizei.
  • Kevin  Wyss aus Gwatt
    22.01.2016
    Ich wünsche dem verletzten Polizist gute Besserung, es ist schon traurig, dass diese links extreme sich nur durch Gewalt ausdrücken können! Vieleicht sollten die mal in einem Östlichen Land wie der Türkei demonstrieren gehen, dass machen sie dann genau 1 Mal dann würde sich keiner mehr von denen auf die Strasse wagen! Leider werden sie bei uns mit Samthandschuhen angefasst...
    • Marco  Weber 22.01.2016
      Mann sollte die Türkei und die Schweiz auch umbedingt miteinander vergleichen!