Amtlich bestätigt Zuwanderer treiben Preise in die Höhe

  • Publiziert: 14.09.2012
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Regierungsrat Ernst Stocker präsentierte die Studien an einer Medienkonferenz. (Archiv)

(Keystone)

ZÜRICH - Bis ins Jahr 2030 werden 50 Prozent der Arbeitnehmenden Zuwanderer sein. Dies zeigen zwei Studien, die der Kanton in Auftrag gegeben hat.

Es gibt kaum eine freie Wohnung in der Stadt. Und wenn, dann ist sie viel zu teuer. Zwei Studien, die der Kanton Zürich in Auftrag gegeben hat, bestätigen nun: «Die hochqualifizierten Zuwanderer treiben die Preise in die Höhe.»

Was einen Wohnungssuchenden zur Verzweiflung treibt, sieht die Studie jedoch als Vorteil. «Schweizer profitieren als Eigentümer von den steigenden Preisen stärker als die neuen Zuwanderer.» Schliesslich seien die Zuwanderer diejenigen, welche die gestiegenen Preise auch zahlen.

Weiter kommen die Studien zum Schluss, dass ein «gewisser Verdrängungseffekt» bei Neubauwohnungen stattfindet. Neuzuwanderer verdrängen dabei jedoch nicht die Schweizer, sondern andere hier wohnhafte Ausländer. Ausserdem hätten Einwanderungsgruppen häufig keinen Zugang zu Genossenschaftswohnungen.

Zuwanderer werden angeworben

Weiter wurde untersucht, warum so viele Zuzüger den Kanton Zürich aufsuchen. Das Ergebnis ist wenig überraschend: «70 Prozent der Zuzüger kommen wegen einer Erwerbstätigkeit nach Zürich.» Dabei handle es sich vor allem um hochqualifizierte Fachkräfte.

Bei der Arbeitsmigration nehmen die Zürcher Unternehmen jedoch eine aktive Rolle ein. 41 Prozent der erwerbstätigen Zuziehenden suchen gar nicht aktiv nach einer Arbeit im Kanton  Zürich, sondern werden aufgrund von Fachkräftemangel angeworben.

Heute sind 31 Prozent der Erwerbstätigen ausländischer Herkunft – im Jahr 2030 dürfte es laut den Studien jeder zweite sein. (woz)

Beliebteste Kommentare

  • Markus  Vonlanthen , Rüfenacht BE
    Die Aussage «Schweizer profitieren als Eigentümer von den steigenden Preisen stärker als die neuen Zuwanderer.» ist purer Zynismus gegenüber allen Mietern in der Schweiz. Übrigens: es gibt in der Schweiz bedeutend mehr Mieter als Eigenheimbesitzer.
  • Walter  Portmann
    Fachkräftemangel oder wohl eher billiger arbeitende Angestellte !

    Wieso stellt zum Bsp. die VBZ praktisch nur noch Deutsche ein, das kann kein Zufall sein und so viel besser Ausgebildete kommen von unserem Nachbarland auch nicht.

Alle Kommentare (13)

  • Thomas  Honegger
    Wieso richtet sich der Volkszorn bei diesem Thema gegen die Einwanderer? Die schweizerischen Vermieter könnten ja die Preise tiefer halten. Das ist eine fragwürdige Bereicherung.
  •   Heinz Knauser , z.Zeit in Thailand
    Ja das ist halt das Schengen Abkommen das es mit sich bringt!
    Ja die meisten von Euch haben sich ja übertölpeln lassen.
    Nun trägt das Ergebnis!
    Das ist erst der Anfang!
    • 14.09.2012
    • 75
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  • Peter  Müller
    Die billiger arbeitenden Arbeitskräfte aus dem Ausland schätzen die Abzocke durch teure Wohnungen nicht. So müssen sie noch mehr arbeiten. Teure Wohnungen haben aber einen Vorteil: Es ziehen weniger Sozialfälle dorthin.
  • gabor  balazs , Bolligen
    Nur 5 Kommentare bist jetzt? Haha da wird wohl der Volkszorn gekonnt zensuriert. : Lächerlich!
    • 14.09.2012
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  • Dan  Werker
    Die Studien wurden vom Kanton Zürich, einem der grössten Nutzniesser der Personenfreizügigkeit, durchgeführt bzw. in Auftrag gegeben und sind somit kaum beachtenswert.
    • 14.09.2012
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