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Für die Zürcher Lungenliga ist klar: Zürcher Restaurants sollen rauchfrei werden. Ihre Volksinitiative kam denn auch sehr rasch und deutlich zustande. Am 28. September kommt die Vorlage bereits an die Urne. Die Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» verlangt ein generelles Rauchverbot in Restaurants, geraucht werden dürfte nur noch in separaten, nicht bedienten Fumoirs.
Zuerst machte sich auch die Kantonsregierung für die Vorlage stark. Doch nun senden die Politiker andere Rauchzeichen aus: Die Zürcher Regierung lehnt das Begehren ab. Und lanciert stattdessen einen Gegenvorschlag.
Regierungssprecherin Susanne Sorg bestätigte einen entsprechenden Bericht der «NZZ»: Man sei zum Schluss gekommen, dass das generelle Verbot für kleine Betriebe zu einschränkend wäre.
Der Gegenvorschlag des Parlaments, für den die Regierung mittlerweile eintritt, sieht vor, dass Wirte kleiner Beizen (bis 35 Plätze) selber entscheiden können, ob sie ein Nichtraucher- oder Raucherlokal sein wollen. Grössere Lokale müssen abgetrennte Raucherräume anbieten, oder die Raucher vor die Tür schicken. (zum)