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Er ist Ostschweizer und wohl eher mit der Olma vertraut als mit dem Sechseläuten. Doch Toni Brunner, gestern Ehrengast der Zunft Riesbach, kann dem Zürcher Traditionsanlass sehr viel abgewinnen. Vor allem den Frauen der Limmatstadt.
«Ich habe heuer Blumen bekommen und da sind mir schöne Frauen nachgesprungen», erzählte der SVP-Präsident Radio Energy, «also, ich bin richtig begeistert.» Und es scheint, als ob der 33-Jährige auch gleich eine ganze Horde Zunftfrauen um sich herum hätte. Sein Lobgesang wird von weiblichem Gekicher umrahmt.
Für die Schwärmerei der Zürcher Damen hat Toni Brunner noch einen ganz stichfesten Vergleich parat: «Es ist am Sechseläuten ein bisschen wie beim Jassen. Der Bauer, der sticht.»
Und dann nimmt der Enthusiasmus des Politikers so richtig Überschwang: «Zürcher Frauen, ei law ju, ei law ju, ei law ju», jubelt er. «Ei law ju»? Achtung, das ist eine Sprache der Ausländer, konkret Englisch, und steht für «Ich liebe euch», geschrieben «I love you». Also Herr Brunner, an der Aussprache dieses gewichtigen Satzes müssen wir bis zum nächsten Sechseläuten noch zünftig arbeiten…(spj)
Der Regen konnte seiner guten Laune nichts anhaben. Oder wars die flüssige Verköstigung?- Keystone