Zürcher Fan-Kessel hat Folgen Strafuntersuchung gegen Polizei-Einsatzleiter gestartet

ZÜRICH - Vor dem Zürcher Fussball-Derby zwischen GC und dem FC Zürich kam es im vergangenen Februar Ausschreitungen und einem massiven Polizei-Aufgebot. Gegen den Einsatzleiter wird jetzt eine Strafuntersuchung eingeleitet.

Schäden bei der Badenerstrasse nach dem Einsatz im Vorfeld des Derbys. play

Schäden bei der Badenerstrasse nach dem Einsatz im Vorfeld des Derbys.

Spiridon Petridis

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Rund 750 FCZ-Fans waren im Vorfeld des Fussballmatchs von der Polizei gestoppt, eingekesselt und einer Personenkontrolle unterzogen worden. Mehrere Stunden wurden sie dafür festgehalten (BLICK berichtete) Grund für das Einschreiten der Einsatzkräfte war, dass beim Fanmarsch zahlreiche Pyros gezündet worden waren.

Das Vorgehen der Polizei könnte nun für den zuständigen Einsatzleiter Konsequenzen haben, wie das «Regionaljournal» von SRF berichtet. Gegen ihn wurde eine Strafuntersuchung wegen Amtsmissbrauchs und Freiheitsberaubung eingeleitet.

Keine Strafuntersuchung geführt wird gegen den kantonalen Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) und den städtischen Sicherheitsvorsteher Richard Wolff (AL). Der Kantonsrat und das Obergericht haben keine Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens erteilt. (cat/SDA)

Publiziert am 08.01.2016 | Aktualisiert am 08.01.2016
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  • Mike  Studer 09.01.2016
    Bravo, macht nur weiter so. Krawallbrüder sind zu schützen. Die Gesellschaft will jedes Wochenende ein bisschen Action, da stört die Polizei nur. Die paar Leutchen, die sich bedroht fühlen, nun, die sind halt einfach zu weich für uns harte Schweizer aber keine Angst, je öfters solche Krawalle statt finden, desto schneller gewöhnt man sich daran. Wir können wirklich Stolz auf unser Rechtssystem "Wer den grössten Krawall veranstaltet hat nichts zu befürchtet" sein.
  • Marco  A. 08.01.2016
    Für was brauchen wir in der schweiz überhaupt npch die polizei?chaoten und dergleichen dürfen machen was sie wollen, wird nichts unternommen wird gemotzt man hätte früher reagieren sollen, geht man mal einen schritt weiter wird man als einsatzleiter als sündenbock hingestellt. Aus meiner sicht hat die polizei richtig gehandelt und darf ruhig noch härter durchgreifen. Ist jeder selber schuld der mit einem mob mitzieht sollt sich jeder vorher überlegen was er tut und für konsequenzen es haben kann
  • Ivano  Maltrani aus Massagno
    08.01.2016
    Genau an dem krankt die Schweiz. Psychopathen und dazu zähle ich alle dieser sogenannten Fans werden noch geschützt anstatt diese mal richtig zu bestrafen und für ein paar Wochen mind. in den Knast zu werfen. Von mir aus kann man auch gleich den Schlüssel wegwerfen. Echt mühsam hier. Hätten Sie wenigstens etwas zu befürchten aber nein. Gehätschelt und getätschelt diese armen Bubis
  • Meier  Ernst aus Erde
    08.01.2016
    Das ermittelt wird muss im Sinne der Kontrolle der Rechtmässigkeit sein. Das nun jeder "Entscheider" siehe Köln durch sein Handeln potentiell rausfliegt ist ein Witz. Was wird passieren? Der nächste Einsatzleiter muss ein Idiot sein wenn er eine pyrowerfende und randallierende Gruppe stoppen will. Ein Idiot, weil er seinen Job riskiert. Und er wird ein Idiot sein wenn er nichts macht, denn dann gibt es Schäden und möglicherweise Verletzte. Er verliert, egal was er macht. Kann es das sein?
    • Beat  Grendelmeier 09.01.2016
      der polizeichef von köln wurde primär wegen seiner lügen rausgeworfen, und das war auch richtig so.
      die beiden fälle sind überhaupt nicht vergleichbar.
  • Ernst  Dittmar aus Adliswil
    08.01.2016
    Dass die wahren obersten Verantwortlichen von einem Verfahren ausgeschlossen werden, ist völlig unverständlich. Wie sollen sie Verantwortung wahrnehmen, wenn sie derart geschützt und abgeschottet werden? So, wie das heute läuft, können die weiter völlig verantwortungslos wursteln und delinquieren. Und das ist sicher nicht im Sinne des Volkes.