Zürcher Club verhängt Fell-Verbot Pelz-Träger müssen draussen bleiben!

Wer echten Pelz trägt, kommt nicht rein. Ab heute gilt im Hiltl Club in Zürich ein Pelzverbot.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 In Zürich unterwegs Der Hönggerberg-Schütze darf wieder raus
2 Exklusiv mit Blick am Abend an «Inferno»-Premiere in Florenz Ein...
3 Kongress für Züchtungsforschung Urin-Aktivisten stürmen ETH-Saal

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
1'577 shares
59 Kommentare
Fehler
Melden

«Wir wollen ein Zeichen setzen gegen die Tierquälerei auf Pelzfarmen», sagt Inhaber Rolf Hiltl (49). Sein Club ist der erste in der Schweiz, der ein Pelzverbot verhängt.

Die Türsteher sind ab jetzt auch Pelzpolizisten, sie müssen Echt- von Kunstpelz unterscheiden können. «Dazu werden sie vom Schweizer Tierschutz geschult», sagt Club-Inhaber Hiltl. Angst, Gäste zu verärgern, hat er nicht. «Wir glauben, dass die Reaktionen mehrheitlich positiv sein werden.»

Echtpelz ist wieder in Mode, die Schweizer kauften in den vergangenen Jahren vermehrt Tierfell. An Wintermänteln, Kappen und Schuhen baumeln Teile von Füchsen oder Marderhunden.

Der Schweizer Tierschutz (STS) will nun einen Gegentrend setzen. «Wir hoffen, dass andere Clubs nachziehen, und vergeben ein Pelzfrei-Label», sagt Helen Sandmeier (59) vom STS. «Mit dem Hiltl erreichen wir ein junges Publikum.» Zudem soll eine neue Plakatkampagne unter dem Titel «Lieber Tattoo als Pelz» die Jungen sensibilisieren. Dafür posieren Prominente wie Ex-Miss-Schweiz Alina Buchschacher (23).

Publiziert am 21.11.2014 | Aktualisiert am 21.11.2014
teilen
teilen
1'577 shares
59 Kommentare
Fehler
Melden

59 Kommentare
  • Meyer  Roman aus Aarau
    22.11.2014
    Jeder geht Freiwillig in einen Club.

    Heute kann man auswählen wohin man geht, ob man sich Bevormunden will oder nicht.
  • Antonietta  Tumminello , via Facebook 22.11.2014
    Weltweit werden jedes Jahr nach wie vor ca. 65 Millionen Tiere umgebracht, um ihnen das Fell ab zu ziehen und dieses zu "Pelz" zu verarbeiten. Nerze, Füchse, Wölfe, Luchse, Eichhörnchen Feh, Chinchillas, Nutrias Sumpfbiber, Koyoten, "neugeborene" Karakul-Lämmer Persianer und - was viele nicht wissen - auch Hunde und Katzen sind die Opfer des Pelzhandels.
  • Rudolf  Sutter , via Facebook 21.11.2014
    Meidet Clubs die uns Bevormunden wollen selber Kästen voller Tierfelle und dann sowas ist genau das gleiche wenn alternde Diven in jungen Jahren teure Pelze getragen haben und jetzt für den Tierschutz sich stark machen ist doch der Wahre Hohn aber je älter die Diven so unatraktiver und nicht mehr im Gespräch müssen sich doch irgendwie wieder in der Öffentlichkeit hervor heben so ein falsches getue wenn man Gogeln geht auf diesen Personen findet man viele in Pelz eingewickelt Dankeschön STS blabl
  • Häuptling  Auge , via Facebook 21.11.2014
    Super Idee. Es gibt heute nämlich die Möglichkeit künstlichen Pelz dermassen echt herzustellen dass nur ein sehr geschultes Auge den unterschied erkennt.
  • olivia  meierhans 21.11.2014
    Heisst das, dass ich jetzt mit meinem Lammfellmantel nicht mehr ins Hiltl reinkomme? Und was ist mit den Lederschuhen? Und Tasche? Alles nicht von "Luxustierchen", sondern einfach normales Lamm etc. Oder wenn ich z.B. von meiner verstorbenen Tante den alten Pelzmantel geerbt bekomme, darf ich den dann nicht tragen? Muss ich ihn wegwerfen? NEIN, denn das wäre definitiv unwürdig dem Tier gegenüber, welches damals VIELLEICHT sterben musste für den Mantel. Es ist also nicht alles Pelz wer Pelz trägt