Polizei schägt Alarm «Zahl der Bettler hat massiv zugenommen»

  • Publiziert: 17.09.2012
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Mit Plakaten warnt die Polizei vor Bettlern.

(Stadtpolizei Zürich)

ZÜRICH - Menschenhändler locken mit ­Kindern den Zürchern Geld aus dem Portemonnaie. Die Polizei geht nun gegen die fiesen Betrüger vor.

Ob an der Zürcher Bahnhofstras­se, in Einkaufszentren oder am Stadelhofen – überall lauern Bettler ihren ahnungslosen Opfern auf. «Die Anzahl der Bettler hat in diesem Sommer stark zugenommen», schreibt die Stadtpolizei Zürich in einer Mitteilung. Die meisten von ihnen kommen aus Osteuropa und gehören einer kriminellen Organisation an.

Die Stadtpolizei geht mit Massnahmen nun gegen die Bettler vor. In erster Linie geht es darum, die Bevölkerung zu sensibilisieren.

Die Polizei warnt vor diesen drei Maschen der fiesen Betrüger:

Kleinkindermasche: Die Banden missbrauchen Kleinkinder oder Behinderte, um die Hilfsbereitschaft der Passanten schamlos auszunutzen. Statt an die hilfsbedürftige Person geht das Geld an die kriminelle Organisation.

Helfermasche: Sie geben an, helfen zu wollen – zum Beispiel beim Geldwechseln. Wenn der Passant jedoch das Portemonnaie hervornimmt, klauen die Trickbetrüber geschickt das Notengeld.

Spendermasche: Einige Kriminelle sammeln mit falschen Spenderlisten Bargeld. Diese Betrüger schaden den Hilfswerken. Vorsicht also, wenn die Formulare schlecht oder unleserlich geschrieben sind.

Die Polizei verstärkt ihre Kontrollen an den kritischen Orten und informiert mit Plakaten und Flyern die Bevölkerung. In den öffentlichen Verkehrsmitteln informiert die VBZ ihre Passagiere mit Lautsprecherdurchsagen.

Betteln ist laut dem Gesetz auf öffentlichem wie auch privatem Grund verboten. (woz)

Beliebteste Kommentare

  • Eugen  Dubeli , St.Gallen
    Tja, die Schweiz wird halt internationaler, Betteln, Kriminalität, unkontrollierte Einwanderung.Man wollte ja die totale Öffnung da sind halt auch ein paar Nachteile dabei.
  • Walter  Portmann
    Genau wie es HErr Dubeli sagt, man wollte für alles offen sein und wundert sich jetzt, dass man nicht ganz dicht ist !?
    Die EU missbraucht uns, drangsaliert und erpresst uns und trotzdem gibt es noch Hirnverbrannte, die in die EU wollen !?
    Alle, die in die EU wollen, sollen doch in ein EU-Land ziehen und die ach so vielen Vorteile auskosten !

Alle Kommentare (29)

  • Erika  Mörker , via Facebook
    Leider ist auch betteln eines der ältesten Gewerbe-Die Zeit,die Not ,hat sie alle nur /besser,das heisst raffinierter gemacht-
    • 18.09.2012
    • 5
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  • jürg  frey , teufen
    Betteln ist nicht gleich betteln. Wenn jemand schöne Musik macht, oder sonst etwas Originelles und seinen Hut, Koffer etc. aufstellt und nicht die hohle Hand hinhält, dann ist das was Anderes und den einen oder anderen Franken wert u.U.
  • jürg  frey , teufen
    Kampagne nutzt nur für jüngere Menschen. Alte Leute fallen auch nach noch soviel Information immer noch auf Enkeltricks rein, die werden auch hier noch ihre Brieftasche öffnen, aus Mitleid.
    • 17.09.2012
    • 31
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  • Wilhelm  Hess
    Verhungern und erfrieren ist laut dem Gesetz auch verboten.Schaut die liebe Polizei da auch dazu???
  • kurt  koller , calpe
    ich denke mal,wenns kaelter wird,wirds automatisch weniger
    • 17.09.2012
    • 61
    • 6
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