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Mit Plakaten warnt die Polizei vor Bettlern.
(Stadtpolizei Zürich)ZÜRICH - Menschenhändler locken mit Kindern den Zürchern Geld aus dem Portemonnaie. Die Polizei geht nun gegen die fiesen Betrüger vor.
Ob an der Zürcher Bahnhofstrasse, in Einkaufszentren oder am Stadelhofen – überall lauern Bettler ihren ahnungslosen Opfern auf. «Die Anzahl der Bettler hat in diesem Sommer stark zugenommen», schreibt die Stadtpolizei Zürich in einer Mitteilung. Die meisten von ihnen kommen aus Osteuropa und gehören einer kriminellen Organisation an.
Die Stadtpolizei geht mit Massnahmen nun gegen die Bettler vor. In erster Linie geht es darum, die Bevölkerung zu sensibilisieren.
Die Polizei warnt vor diesen drei Maschen der fiesen Betrüger:
Kleinkindermasche: Die Banden missbrauchen Kleinkinder oder Behinderte, um die Hilfsbereitschaft der Passanten schamlos auszunutzen. Statt an die hilfsbedürftige Person geht das Geld an die kriminelle Organisation.
Helfermasche: Sie geben an, helfen zu wollen – zum Beispiel beim Geldwechseln. Wenn der Passant jedoch das Portemonnaie hervornimmt, klauen die Trickbetrüber geschickt das Notengeld.
Spendermasche: Einige Kriminelle sammeln mit falschen Spenderlisten Bargeld. Diese Betrüger schaden den Hilfswerken. Vorsicht also, wenn die Formulare schlecht oder unleserlich geschrieben sind.
Die Polizei verstärkt ihre Kontrollen an den kritischen Orten und informiert mit Plakaten und Flyern die Bevölkerung. In den öffentlichen Verkehrsmitteln informiert die VBZ ihre Passagiere mit Lautsprecherdurchsagen.
Betteln ist laut dem Gesetz auf öffentlichem wie auch privatem Grund verboten. (woz)
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