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Linksautonome traktierten am Freitag Hans Fehr mit Schlägen und Tritten. Der SVP-Mann erlitt Prellungen und Quetschungen und musste im Spital verarztet werden.
Auf dem einschlägigen Internet-Forum «indymedia.org» frohlocken jetzt die Linksextremisten. «Dem Fehr haben wir das Fürchten gelernt», schreibt eine anonyme «AutorIn» im Namen von «Revolutionärer Aufbau Schweiz».
Und dann der schockierende Satz: «Mit der Wut von Tausenden ausgeschafften AusländerInnen und inhaftierten GesinnungsgenossInnen haben wir zugeschlagen und eigentlich gehofft, dass er dies nicht überlebt.»
Es kommt noch dicker: «Eine mutige Genossin hatte noch ihre Pistole auf seinen Kopf gerichtet, drückte dann aber vor lauter Aufregung leider im falschen Moment ab.»
War tatsächlich sogar eine Pistole im Spiel? Oder ist das eine zusätzliche, billige Provokation? Von einer Pistole hat jedenfalls weder Opfer Fehr etwas gesagt noch die Polizei.
So oder so: Fehr fürchtete um sein Leben. Im SonntagsBlick sagte er: «Ich dachte nur noch, hoffentlich überlebst du das.»
Fehr reichte Strafanzeige ein. Die Polizei hat nach eigenen Angaben aber bisher «keine konkreten Hinweise auf die Täterschaft.»
Die Attacke auf Fehr und die Kommentare dazu werden auf dem Forum «indymedia» zum Teil auch aus den eigenen Reihen scharf kritisiert. Einer schreibt: «Danke vielmals Chaoten, dass ihr uns Linke wieder ins schlechte Licht rückt. Das ist die allerbeste Propaganda für die SVP!» Andere fordern die Foren-Moderation dazu auf, die Kommentare mit der Gewaltverherrlichung zu löschen.
Offensichtlich war es den Betreibern der Seite auch nicht mehr geheuer: Am späten Sonntagnachmittag wurden zahlreiche Einträge gelöscht, unter anderem auch der Text mit dem Titel «Dem Fehr haben wir das Fürchten gelernt».
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Hans Fehr mit Platzwunde am Kopf. (Screenshot Telezüri)