Eine Gruppe von GC-Fans will Patrick Lüthis Wimpel-Busse übernehmen. Das Engagement ist ein «Akt des Zusammenhalts».
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Patrick Lüthi mit GC-Wimpel im Auto (Nick Soland)
Eine Busse von genau 254.50 Franken soll GC-Fan Patrick Lüthi (44) bezahlen. Sein Vergehen: Er hängte einen Wimpel seines Lieblingsklubs an den Rückspiegel seines Autos und fuhr damit in eine Polizeikontrolle (Blick.ch berichtete).
Der Fall hat eine Welle der Empörung ausgelöst – aber auch eine Welle der Solidarität.
Als Alex Wolfensberger (32) von der Geschichte erfuhr, wusste er sofort: Da müssen wir etwas tun. Zu Blick.ch sagt er: «Ich werde Patrick Lüthis Busse zusammen mit meinem Bruder und drei Kollegen übernehmen.»
Seine spontanes Engagement bezeichnet der Geschäftsführer einer Firma für Bürodienstleistungen als «Akt des Zusammenhalts».
Wolfensberger ist selbst seit dem Kindergarten ein grosser Fan der Grasshoppers. Er ist in Zürich aufgewachsen, lebt heute mit seiner Familie im Aargau – doch die Verbundenheit mit GC ist geblieben. «Mann muss sich gegenseitig helfen, wenn man derselben Gemeinschaft angehört», sagt er.
Über das Vorgehen der Polizei im Fall Lüthi kann er nur den Kopf schütteln.
Auch Wolfensberger hat nämlich einen Wimpel von GC in seinem Geschäftsauto hängen. «Und der bleibt auch da», sagt er bestimmt.
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