GC-Fans helfen Wimpel-Sünder «Wir bezahlen seine Busse»

Eine Gruppe von GC-Fans will Patrick Lüthis Wimpel-Busse übernehmen. Das Engagement ist ein «Akt des Zusammenhalts».

  • Publiziert: 17.10.2012
  • Von Oliver Baumann
play Patrick Lüthi mit GC-Wimpel im Auto (Nick Soland)

Eine Busse von genau 254.50 Franken soll GC-Fan Patrick Lüthi (44) bezahlen. Sein Vergehen: Er hängte einen Wimpel seines Lieblingsklubs an den Rückspiegel seines Autos und fuhr damit in eine Polizeikontrolle (Blick.ch berichtete).

Der Fall hat eine Welle der Empörung ausgelöst – aber auch eine Welle der Solidarität.

«Ein Akt des Zusammenhalts»

Als Alex Wolfensberger (32) von der Geschichte erfuhr, wusste er sofort: Da müssen wir etwas tun. Zu Blick.ch sagt er: «Ich werde Patrick Lüthis Busse zusammen mit meinem Bruder und drei Kollegen übernehmen.»

Seine spontanes Engagement bezeichnet der Geschäftsführer einer Firma für Bürodienstleistungen als «Akt des Zusammenhalts».

Wolfensberger ist selbst seit dem Kindergarten ein grosser Fan der Grasshoppers. Er ist in Zürich aufgewachsen, lebt heute mit seiner Familie im Aargau – doch die Verbundenheit mit GC ist geblieben. «Mann muss sich gegenseitig helfen, wenn man derselben Gemeinschaft angehört», sagt er.

Auch Wolfensberger hat einen Wimpel

Über das Vorgehen der Polizei im Fall Lüthi kann er nur den Kopf schütteln.

Auch Wolfensberger hat nämlich einen Wimpel von GC in seinem Geschäftsauto hängen. «Und der bleibt auch da», sagt er bestimmt.

Beliebteste Kommentare

  • Kofmel  Peter , via Facebook
    In Brasilien fâhrt mann mit total verdunkelten Fenster,dass kein Gangster sehen kann wer drin sizt und in der sogenanten sicheren Schweiz wo Vergewaltiger, Kriminelle und Besoffene mit Autos Narrenfreiheit geniessen, macht mann so ein Theater wegen einem kleinen Wimpel.
    Was fûr ein Stumpfsinn.
    • 17.10.2012
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  • Manuel  Wegmann
    Es werden sich wohl 254 GC Fans finden lassen, die alle mit einem Franken mitmachen würde um die Busse zu bezahlen. Dann würde ich mit 254 Einfränkler zur Polizei gehen und die Busse dort bezahlen. Der Blick müsste das natürlich bildlich festhalten und einen schönen Artikel machen während die Polizisten die Einfränkler zählen:-D
    • 17.10.2012
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Alle Kommentare (18)

  • Emmanuel  Mindanao
    auf den Philippinen ist 3/4 der Scheibe mit "Jesus Lovs you" Klebern, dicken Rosenkränzen und anderen Glücksbringern verdeckt. Das letzte bisschen offenes Glas wird dann schwarz getönt gegen die Sonne und damit man nicht rein sehen kann. Und es funktioniert auch. Mich würde wunder nehmen ob auch eine Frau mit ihrer Diddel Maus am Rückspiegel eine Buse erhalten hätte! Im Gegensatz zu einem Wimpel oder Rosenkranz lenkt sowas nämlich in der Tag ab wenn es einem in der Kurve an den Kopf knallt. Aber das geht dann natürlich wieder ohne Problem, nicht wahr Herr Hohl-izist?
    • 18.10.2012
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  • Pascal  Meier , Zürich
    Die Polizisten können gar rein nichts dafüür! Wann begreift ihr endlich dass unsere Gesetze das Problem sind und nicht unsere Polizisten? Wenn dieses Vorgehen vom Gesetz verlangt wird nehme an wegen Sichtbehinderung, gibt es übrigens auch bei diesen Namens-Kontrollschildern dann ist das ein Problem der Gesetzgebung und nicht des Polizisten, der dies ausführen muss! Und an die Adresse von Jean-Philippe Ducrey: Ich hoffe für Sie, dass Sie angegriffen werden und die Dame vom Notruf sagt: "Tut mir leid, alle Patrouillen sind besetzt, rufen sie in 2 Stunden nochmal an!" Unglaublich diese Einstellung...
    • 18.10.2012
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  • Peter  Fuchs , Winterthur , via Facebook
    Das ärgert, vor allem wenn man weiss in welcher Lohnklasse diese
    Polizei Bünzlis eingestuft sind.
    Wer konntrolliert eigentlich die Schreibtisch Täter die solche Ausführungs Bestimmungen erstellen ???
    Für solchen Blödsinn brauchen wir weiss Gott nicht noch mehr Polizeier.
    • 18.10.2012
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  • Michael  Steiner
    tolle Aktion. noch sozialer geht nichts mehr deswegen ein dickens chapeau an Herr Wolfensberger. Schweizer Polizisten erledigen pingelig ihre pflichten und verderben jeden Spass bei Kleinigkeiten.
    • 18.10.2012
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  • Manuel  Wegmann
    Es werden sich wohl 254 GC Fans finden lassen, die alle mit einem Franken mitmachen würde um die Busse zu bezahlen. Dann würde ich mit 254 Einfränkler zur Polizei gehen und die Busse dort bezahlen. Der Blick müsste das natürlich bildlich festhalten und einen schönen Artikel machen während die Polizisten die Einfränkler zählen:-D
    • 17.10.2012
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