Dank Krawall-Bildern Winterthur geht 19 Basler Hooligans an den Kragen

WINTERTHUR - Nach einem Match im Frühling drehten Basler Fans in Winterthur durch und verletzten unter anderem einen Polizisten. Jetzt müssen sich die Krawallmacher dafür verantworten.

  • Publiziert: 17.10.2012
Werbung überspringen

Anlässlich des Schweizer Fussballcup-Halbfinalspiels zwischen Winterthur und Basel vom 15. April kam es zwischen mehreren Gruppierungen zu Provokationen und Tätlichkeiten. Dabei wurde ein Polizist durch einen Faustschlag und einen Steinwurf im Gesicht verletzt. Zahlreiche Hooligans randalierten zudem in der Nähe des Bahnhofs.

Die Stadtpolizei Winterthur hat nun mittels Bildmaterial 19 Krawallmacher aus der Basler Fanszene ermittelt. Die Personen dürften damals strafbare Handlungen begangen haben, teilt die Stadtpolizei Winterthur mit.

Es handelt sich um Männer im Alter zwischen 20 und 42 Jahren. Sie werden wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Verstosses gegen das Vermummungsverbot oder Überschreiten der Geleise bei der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland beziehungsweise dem Stadtrichteramt Winterthur angezeigt.

Rund ein Drittel der gewaltbereiten Fans wurde mit einem Rayonverbot belegt. Auch wurde ein gesamtschweizerisches Stadionverbot erteilt, wie es weiter heisst. (SDA/noo)

Beliebteste Kommentare

  • André  Kocher
    Einsperren und Arbeitgeber informieren, falls diese Rüppel überhaupt einen Job ausführen.
  • Harry  Schenk , Uhwiesen
    Finde ich super, endlich wird gehandelt. Sollte überall Schule machen.

Alle Kommentare (5)

  • Simon  Müller , Bern
    Aha, Sie wurden angezeigt, aber noch nicht rechtskräftig verurteilt? Warum dann die Rayonverbote? Dachte immer in der Schweiz gibt es die Unschuldsvermutung.
  • Harry  Schenk , Uhwiesen
    Finde ich super, endlich wird gehandelt. Sollte überall Schule machen.
  • Markus  Ingold , via Facebook
    Tipisch Presse immer alle gegen die FCB fans. FCB Fans sind die besten und treuesten Fans von ganz Europa. Nur werden sie halt dauernd provoziert ,sogar von Familienvätern aufs übelste provoziert .
    Dann kommt halt sowas dabei heraus. Schade aber der Neid ist halt grenzenlos.
  • André  Kocher
    Einsperren und Arbeitgeber informieren, falls diese Rüppel überhaupt einen Job ausführen.
    • Simon  Müller , Bern
      Ich hoffe Ihr Arbeitgenber wird auch sofort bei jedem Fehlverhalten informiert, sofern Sie arbeiten.
      • 18.10.2012
      • als Kommentar auf André  Kocher
      • 31
      • 29

Top 3

1 Streit in Zürich Frauen stechen auf Mädchen (15) einbullet
2 Zu Baby umgedreht Mutter (26) und Kind (1) verunfalltbullet
3 Das Herz Stadträtin Ruth Genner tritt 2014 nicht mehr anbullet

Schweiz