WINTERTHUR - Nach einem Match im Frühling drehten Basler Fans in Winterthur durch und verletzten unter anderem einen Polizisten. Jetzt müssen sich die Krawallmacher dafür verantworten.
Anlässlich des Schweizer Fussballcup-Halbfinalspiels zwischen Winterthur und Basel vom 15. April kam es zwischen mehreren Gruppierungen zu Provokationen und Tätlichkeiten. Dabei wurde ein Polizist durch einen Faustschlag und einen Steinwurf im Gesicht verletzt. Zahlreiche Hooligans randalierten zudem in der Nähe des Bahnhofs.
Die Stadtpolizei Winterthur hat nun mittels Bildmaterial 19 Krawallmacher aus der Basler Fanszene ermittelt. Die Personen dürften damals strafbare Handlungen begangen haben, teilt die Stadtpolizei Winterthur mit.
Es handelt sich um Männer im Alter zwischen 20 und 42 Jahren. Sie werden wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Verstosses gegen das Vermummungsverbot oder Überschreiten der Geleise bei der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland beziehungsweise dem Stadtrichteramt Winterthur angezeigt.
Rund ein Drittel der gewaltbereiten Fans wurde mit einem Rayonverbot belegt. Auch wurde ein gesamtschweizerisches Stadionverbot erteilt, wie es weiter heisst. (SDA/noo)
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