Wegen Radikalisierung: Winterthur verbietet Schulbesuche in An'nur-Moschee

WINTERTHUR ZH - Die Schulpflege der Stadt Winterthur will nicht, dass Schulklassen die unter Radikalisierungs-Verdacht stehende An'Nur-Moschee weiterhin im Rahmen des Religionsunterrichts besuchen.

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Die Winterthurer An'nur-Moschee steht unter Verdacht, Verbindungen zur Terror-Organisation Islamischer Staat (IS) zu unterhalten und sorgte deswegen immer wieder für Schlagzeilen. 

Trotzdem haben offenbar in jüngsten Vergangenheit mehrere Schulklassen aus der Region das Gotteshaus besucht, wie eine Umfrage in den Schulkreisen ergeben hat. 

Das soll sich nun ändern. 

Die Stadt Winterthur hat beschlossen, dass auf Besuche in der An'nur-Moschee innerhalb des Unterrichts Religion und Kultur bis auf weiteres verzichtet wird und spricht damit ein faktisches Besuchs-Verbot für Schulen aus. 

Imam A. E. ist der Strippenzieher in der An’Nur-Moschee. play

Imam A. E. ist der Strippenzieher in der An’Nur-Moschee.

Cyrill Pinto

Bevor nicht nähere Erkenntnisse vorliegen, erachte die Zentralschulpflege Besuche in der betroffenen Moschee derzeit für nicht sinnvoll, heisst es in einer Medienmitteilung.

Der Besuch von Moscheen oder Gotteshäusern anderer Religionen bleibe aber selbstverständlicher Bestandteil des obligatorischen Schulfachs Religion und Kultur.

In der An'nur-Moschee sollen unter anderen die Winterhurer Geschwister Edita (16) und Visar (17) verkehrt haben, die im Dezember 2014 nach Syrien reisten, um sich dem IS anzuschliessen. Ende vergangenen Jahres kehrten sie zurück.

In der Moschee soll auch der Winterthurer IS-Pate A. E.* (51) versucht haben, Jugendliche für den Dschihad zu rekrutieren. (bau)

Publiziert am 17.02.2016 | Aktualisiert am 17.02.2016
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15 Kommentare
  • Melissa  Baumann 17.02.2016
    So ist es richtig. Immer wieder dasselbe; niemand ladet Muslime in die Schweiz ein, die kommen freiwillig, haben aber die Frechheit zu sagen was die haben wollen. Wenn jede Religion das tun würde, wäre noch mehr Chaos als es schon gibt. Muslime meinen, die dürfen alles haben und alles machen, weil unsere Politiker so Waschlappen sind und Angst haben, deswegen von den Muslimen schlecht angesehen zu werden!
  • Köbi  Karrer 17.02.2016
    Und, gehört der Besuch einer Kirche auch zum Pflichtfach oder verstösst das gegen die Menschenrechte und Religionsfreiheit?
  • Thomas  Hager aus Luzern
    17.02.2016
    Man sollte den Religionsunterricht schweizweit streichen und dafür das Fach Ethik einführen.
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    17.02.2016
    Nicht den Schul-Besuch dieser Moschee sollte man verbieten_dieser Laden sollte schon längst und für immer geschlossen sein !! Worauf warten die Behörden noch ? Sollen noch weiter junge Menschen radikalisiert werden in diesem Tempel ?
  • Roland K.  Moser 17.02.2016
    Jetzt habe ich gemeint, "wir haben alles im Griff" und der Islam sei die Religion des Friedens und der Liebe?
    • Keller  Andreas 17.02.2016
      Dem ist leider nicht so! Es darf fröhlich GELOGEN werden & der Isam erlaubt dies auch. Wenn aber ein Schweizer Christ lügt dann ist wird dies vehement bekämpft. Wir sind einfach zu Naiv in unserer schönen christlichen Schweiz.