ZÜRICH - Eine Umweltschutzorganisation hat im Zürichsee 30 Metallfässer entdeckt. Die Behörden sind informiert. Was genau in den Fässern steckt, ist aber nach wie vor unklar.
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Filmaufnahme eines der mysteriösen Fässer.
(ZVG/SUAT)Als am 10. Mai 2012 zwei Mitglieder des Vereins Schweizer Umwelt- und Abfalltaucher (SUAT) im Zürichsee einen Routine-Tauchgang durchführen machen sie ein mysteriöse Entdeckung: Unweit des Bahnhofs Tiefenbrunnen, in 12 bis 14 Metern Tiefe, stossen die beiden Taucher auf über 30 Metallfässer.
Auf eine Bergung verzichten sie, stattdessen markieren sie ihren Fund mit einer Boje und informieren die Seepolizei des Kantons Zürich und das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Avel).
«Bei Fässern ist besondere Vorsicht geboten, da man ja nie weiss, was für Substanzen sich darin befinden», sagt Daniel Schoch, Leiter der SUAT-Sektion Zürich. Zudem sei die Gefahr gross, dass ein Fass bei der Bergung auseinanderbreche und je nach Inhalt eine Gefahr für die Umwelt entstehe.
«Deshalb bergen wir in solchen Fällen nicht selber, sondern überlassen dies den Behörden oder spezialisierten Bergungsunternehmen», so Schoch.
Inzwischen haben das Avel und die Seepolizei des Kantons Zürich gemäss der TV-Sendung «Schweiz Aktuell» umfangreiche Abklärungen unternommen und Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Gewässerverschmutzung eingereicht.
Die Fässer sind aber noch nicht geborgen worden, befinden sich noch immer im Zürichsee.
Was genau in ihnen steckt, ist nach wie vor unklar. Erste Proben des Avel zeigen aber: Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht wohl nicht. (bau)
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