Vor türkischem Konsulat in Zürich Mit Gummischrot gegen Kurden-Demo

Kurdische Aktivisten haben heute vor dem türkischen Generalkonsulat in Zürich gegen die Zustände in der Türkei demonstriert. Die Polizei setzte Tränengas und Gummischrot ein. Eine Person wurde festgenommen.

Kurden-Demo vor türkischem Generalkonsulat in Zürich

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Gemäss Angaben der Stadtpolizei Zürich besammelten sich kurz vor 16.30 Uhr vor dem türkischen Generalkonsulat an der Weinbergstrasse rund 100 Personen zu einer unbewilligten Demonstration. Dabei seien Fahnen, Steine und andere Wurfgegenstände gegen das Konsulat geworfen worden.

Die Polizei sperrte die Weinbergstrasse ab Leonhardstrasse bis Ottikerstrasse ab. Der Tramverkehr der Linien 7 und 15 musste umgeleitet werden. Als verschiedene Demonstranten versuchten, den Polizeikordon zu durchbrechen, wurde mehrfach Reizstoff und Gummischrot eingesetzt, wie es in der Mitteilung heisst.

Nach 19 Uhr zogen die meisten Demonstranten ab. Rund zwei Dutzend versuchten aber durch einen Sitzstreik zu verhindern, dass von der Polizei festgenommene Personen mit Fahrzeugen abtransportiert werden konnten.

Bisher wurden sechs Männer wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, Landfriedensbruch und Hinderung einer Amtshandlung festgenommen. Meldungen über verletzte Personen liegen bis jetzt keine vor. Die Polizeiaktion dauert weiter an.

Bereits am Morgen hatten mehrere kurdische Aktivisten auf der Gemüsebrücke protestiert. Gegen 9 Uhr marschierten rund 50 Personen vom Rathaus zum türkischen Konsulat. Dabei kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen, wie die Polizei schreibt. (SDA/kab)

Publiziert am 08.02.2016 | Aktualisiert am 14.03.2016

Dutzende Tote bei Zusammenstössen in Kurdenregion

Bei Zusammenstössen zwischen türkischen Sicherheitskräften und Kämpfern der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK sind im Südwesten des Landes erneut Dutzende Menschen ums Leben gekommen. In den Städten Cizre und Diyarbakir seien 16 Rebellen getötet worden, erklärten das Militär am Montag.

Seit Dezember wurden in beiden Städten, in denen rund um die Uhr Ausgangssperren gelten, 749 PKK-Kämpfer getötet. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sagte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Ankara, die Einsätze in Cizre könnten in den kommenden Tagen zu Ende gehen.

Die PKK wolle türkische Städte destabilisieren, und Cizre komme dabei eine Schlüsselrolle zu, weil der Ort an der syrischen Grenze liege und Waffen und Terroristen eingeschmuggelt werden könnten, begründete Davutoglu den Militäreinsatz. Er wies zudem Kritik zurück, dass die Bevölkerung ins Visier genommen worden sei. Nach Darstellung der prokurdischen Oppositionspartei HDP wurden in Cizre allerdings seit Freitag neun Zivilisten getötet.

Gegen die Einsätze regt sich auch in anderen Teilen der Türkei Protest: In Istanbul ging die Polizei mit Wasserwerfern und Tränengas gegen Demonstranten vor. Der Nachrichtenagentur Dogan zufolge wurden mehrere Personen festgenommen.

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14 Kommentare
  • Ursula  Bär aus Zofingen
    09.02.2016
    Aktuell geht die türk. Armee brutal gegen die kurdische Zivilbevölkerung in der Südost-Türkei vor. Vor einigen Tagen wurde ca. 60 verletzte Zivilisten, die sich in einem Gebäude verschanzt hatten, hingerichtet. Ich frage mich, warum dies nicht in den westlichen Medien erwähnt wird. Wahrscheinlich um das Erdogan-Merkel-Treffen nicht zu vergiften?!? Die Reaktion der Kurden ist mehr als verständlich.
    • Cengiz  Kazanova aus Potsdam
      09.02.2016
      Haben Sie irgenwelche Beweise ,die ihre Behauptungen untermauren? Ist ihr wissen auf von Hören und Sagen begrenzt ?
  • Stefan  Meier 09.02.2016
    Die PKK ist wohl einer der faschististen Organisationen dieser Welt. Die unehrliche Friedensmaske fällt langsam. Gut zu wissen, dass nicht alle Kurden hinter dieser kriminellen Gemeinschaft stehen!
    • daniel  reneau aus montreux
      09.02.2016
      Man muss diese Oragnisation PKK mal unter die Lupe nehmen und schon gelangt man zu der Erkenntnis ,dass es sich dabei um eine leninistisch marxistisch geprägte Terrorgruppierung handelt,die von EU,USA auf die Terrorliste gesetzt wurde.
    • Gabriel  Simko , via Facebook 09.02.2016
      Pkk hat ganz allein gegen isis gekämpft wenn du Eier hast dann geh ...
      Es lebe hümanitie und pkk
  • Jasmin  Fehr 09.02.2016
    Ich finde es so tragisch so schlimm was mit den Kurden alles passiert..und wenn ich mir dann von den türken die Kommentare lese dann kommt mir das kotzen.ihr seid ekelhaft..Gut so Kurden weiter so !!!
    • süleyman  kovanci 09.02.2016
      Werte fehr,den kurden in der türkei geht es praechtig,machen sie sich mal keine sorgen.Denen es nicht gut geht sind die PKK terroristen und deren sympathisanten .Sie sollte deshalb mal ganz schnell den unterschied kurden und PKK terroristen lernen !
  • Heinrich  Hardliner 09.02.2016
    Wieso stehen wir Schweizer eigentlich hinter Terroristen ? Die Türken haben doch recht schaut euch mal diesen Haufen an. Terror Terror und noch einmal Terror
    • süleyman  kovanci 09.02.2016
      Genau, der haufen der vor der türkschen vertretung die gegend terrorisiert haben sind sympathisanten der terrororganisation PKK und keine kurden !
  • Roberto  Grissini aus Chur
    09.02.2016
    Man stelle sich mal vor, wir Schweizer würden in Istanbul oder Ankara gewalttätig demonstrieren.....