Islamprediger Vogel im Zürcher Volkshaus nicht erwünscht

ZÜRICH – Der deutsche Islamist Pierre Vogel hätte am Valentinstag im Zürcher Volkshaus predigen sollen. Doch dessen Betreibern passt dies gar nicht.

  • Aktualisiert am 14.01.2012
Pierre Vogel wurde im Dezember an der Grenze gestoppt, sein Februar-Auftritt fällt wohl ins Wasser.- Simon Ertler / Newspictures

Am 14. Februar will der Islamische Zentralrat der Schweiz (ZRS) im Zürcher Volkshaus ein Symposium veranstalten. Thema: «Wohin steuert die Islamdebatte?». Als Stargast ist gemäss «20 Minuten» der umstrittene deutsche Islamprediger Pierre Vogel geladen. Zur Erinnerung: Er durfte bei einer vom ZRS organisierten Islam-Demo im Dezember wegen einer Einreisesperre nicht auftreten (Blick.ch berichtete).

Dieses Einreiseverbot ist nun zwar abgelaufen – aber zu einem Auftritt Vogels in Zürich wird es dennoch nicht kommen. Denn der Stiftungsrat des Volkshauses hat sich einstimmig entschieden, die Veranstaltung abzublasen und den ZRS wieder auszuladen.

Man habe erst heute Morgen von den umstrittenen Teilnehmern des Symposiums erfahren und gleich reagiert, erklärte Volkshaus-Geschäftsführer Marco Stella gegenüber Radio «Energy Zürich».

Der Islamische Zentralrat zeigte sich überrascht über den Entscheid der Volkshaus-Verantwortlichen. Der Vertrag sei gültig. Man wolle die Veranstaltung wie geplant durchführen. (hhs)

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