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Bei den bis jetzt bekannten Fällen von Schweinegrippe hatten sich die Erkrankten im Ausland angesteckt.
Der Mann hatte Kontakt zu einer Person, welche sich bei einem Aufenthalt in den USA mit dem Virus angesteckt hatte. Die beiden Kleinkinder holten sich das Virus bei einer befreundeten Familie, in der die Mutter erkrankt war. Auch sie war in den USA.
Die Erkrankung der zwei Kinder müsse noch vom nationalen Referenzzentrum in Genf definitiv bestätigt werden, sagte Urs Rüegg, Sprecher der kantonalen Gesundheitsdirektion, auf Anfrage. Im Zürcher Labor sei der Befund jedoch positiv gewesen.
Mit diesen drei Neuerkrankungen sind im Kanton Zürich nun sechs Fälle von Schweinegrippe gemeldet. Bei den drei bisher bekannten Fällen handelte es sich um Personen, die sich im Ausland angesteckt hatten.
Der Verlauf der Krankheit sei auch bei den drei neuen Fällen mild, schreibt die kantonale Gesundheitsdirektion in einer Mitteilung vom Freitag. Niemand müsse ins Spital.
Die Schweinegrippe verlaufe eher harmloser als eine normale Grippe, sagte Rüegg weiter. «Es wird aber möglicherweise mehr Betroffene geben, weil bis jetzt noch kaum jemand daran erkrankt ist.»
Die neuesten Zürcher Fälle mitgerechnet wurden in der Schweiz bisher 24 Erkrankungen registriert. Dazu kommen mehrere Verdachtsfälle, die noch vom Genfer Referenzlabor bestätigt werden müssen.
Vorsorglich geschlossen wurde am Freitag wegen eines Verdachtfalles ein Kinderhaus in Zürich-Wipkingen. Die Mutter eines in der Krippe untergebrachten Kindes sei nach der Rückkehr aus den USA an Schweinegrippe erkrankt, sagte eine Sprecherin des Kinderhauses Ringelrosen zu einem Bericht von «TeleZüri».
Die Leitung des Kinderhauses habe sich deshalb entschlossen, die Krippe bis zum kommenden Mittwoch zu schliessen. Es handle sich um eine präventive Massnahme, die in Absprache mit dem Kantonsarzt getroffen worden sei.