Vorgänger sind bloss 15 Jahre alt Die Rega kauft sich sechs neue Airbus-Helikopter

ZÜRICH - Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat diese Woche in Meiringen einen Vertrag zum Kauf von sechs Airbus-Helikoptern H145 unterzeichnet. Die bloss 15 Jahre alten EC 145 werden ausgemustert.

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Die Rega verschafft sich diese Woche ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Sie hat sich sechs neue Helikopter als Ersatz für die bestehende EC 145-Flotte (ehemals Eurocopter) auf den Mittellandbasen der Rega gekauft.

«Mit dem Entscheid für den H145 führen wir die Erneuerung der Rega-Flotte für die nächste Generation von Luftfahrzeugen fort», sagt Ernst Kohler, CEO der Rega. Die Zuverlässigkeit der Flotte sei für die Rega ein entscheidender Faktor.

Deshalb werden die 2003 beschafften EC 145, die sich im Einsatz sehr bewährt haben, bereits im Frühsommer 2018 gegen das leistungsstärkere Nachfolgemodell ausgetauscht. Die Firma ist dieselbe. Eurcopters heisst seit 2013 Airbus Helicopters.

Kleinerer Wartungsaufwand

Mit den neuen Rettungshelikoptern könne der Wartungsaufwand reduziert werden. Die Rega setzt mit dem Entscheid für den H145 zudem ihre Zwei-Typen-Flottenstrategie fort: Die Gebirgsbasen fliegen weiterhin mit dem Rettungshelikopter vom Typ AgustaWestland Da Vinci des italienischen Herstellers Leonardo Helicopters, während auf den Mittellandbasen die Helikopter des europäischen Herstellers Airbus Helicopters stationiert sind.

Frühes Weihnachtsgeschenk: Rega kauft sich 6 neue Airbus-Helikopter play

Bei so viel Freude steht sogar die Deutsche Flagge Kopf: Vertragsunterzeichnung zwischen Dr. Wolfgang Schober ( CEO Airbus Helicopters Deutschland) und Ernst Kohler (Rega-CEO, r.)

Quelle: Rega

 

Der H145 ist im Vergleich zum EC 145 deutlich leistungsstärker, mit einem 4-Achsen-Autopilot ausgestattet und im Bereich der Avionik und Navigation auf dem neuesten Stand der Technik.

Mit seiner geräumigen Kabine ist er prädestiniert für intensivmedizinische Spezialtransporte wie zum Beispiel mit einer Herz-Lungen-Maschine oder einem Transportinkubatoren für Frühgeborene. Die Rega investiert rund 52 Millionen Franken für die sechs Helikopter inklusive medizinischer Ausrüstung. (nbb)

Publiziert am 09.12.2016 | Aktualisiert am 09.12.2016
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27 Kommentare
  • amir  jean 09.12.2016
    Gut investiertes Geld. Aber Herr Brechbühl und Herr Leibundgut haben recht, erst wenn keine andere Versicherung mehr aufkommt wird der Flugeinsatz über das Gönnerversprechen abgerechnet, und es sind noch nicht mal die Gönnerbeiträge, es ist eine Rückversicherung der REGA ,die in einem solchem Fall bezahlt. Trotz der hervorragenden Leistung der REGA, eine Konkurenz würde gut tun. Rega-kritische Äusserungen anzubringen kommt der Schlachtung einer heiligen Kuh gleich.
  • Victor  Fletcher aus Meilen
    09.12.2016
    Hatte die Rega kürzlich genau an dieser Stelle nicht gejammert, dass zu wenig Geld vorhanden sei und der ganze Rega-betrieb desshalb gefährdet sei? Etwa vor einem halben Jahr war das doch!? Auch eine art zu Betteln...
  • Anna  Rusch 09.12.2016
    Ich werde nach Jahrzehnten meine Mitgliedschaft kündigen! Dieser Verein zahlt denen die ihr Leben nicht (!) jeden Tag aufs Spiel setzten Unsummen an Lohn und die die ihr Leben riskieren einen Bruchteil davon, so gehts auch mit Spendengeldern! Dass nun solche Flieger eingekauft werden, ist ein weiteres Beispiel an Verschwendung und Grössenwahnsinn!
  • Dani  Rosso 09.12.2016
    Wenn nichts passiert ist es zu früh, wenn was passiert ist war es (Flugzeug / Heli) zu alt.... guter Bericht welcher zeigt das man es nie richtig machen kann...
  • Edith  Hauser , via Facebook 09.12.2016
    Unsre Umweltministerin Leuthard ist mit dem Bundesratfliegerli nach Abu Dhabi geflogen um Herrn Piccard die Hand zu schütteln. Auf der Heimreise meinte Frau Leuthard: "Die Bevölkerung muss sparsamer werden". Was die Rega tagtäglich leistet, ist super und soll auch mit dem besten Material ausgerüstet werden. Danke REGA!