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Ein Automobilist war gestern Abend auf das eigenartige Verhalten des Taxifahrers aufmerksam geworden. Dieser verliess auf der Ausfahrt Zürich-Seebach die A1, fuhr aber umgehend wieder in Fahrtrichtung Bern in die Autobahn ein.
Mit plattem linkem Vorderreifen fuhr das Taxi weiter, mittlerweile auf der blanken Felge. Dass eine Gubrist-Tunnelröhre gesperrt war, kümmerte den Lenker nicht: Er fuhr hindurch, die Funken sprühten. Am Schluss war die Felge etwa ein Drittel abgeschmirgelt. Die im Tunnel tätigen Arbeiter kamen mit dem Schrecken davon.
Kurz vor der Ausfahrt Dietikon gelang es einer Polizeipatrouille, den Automobilisten zu stoppen. Der Mann habe einen verwirrten Eindruck gemacht. Alkoholisiert war er aber nicht. Zur Abklärung seines Zustandes wurde er ins Spital eingewiesen. Seinen Führerausweis musste er sofort abgeben.
Wie die Polizei im Nachhinein feststellte, hatte der 49-Jährige früher am Abend mit seinem Auto in Zürich-Schwamendingen eine Kollision mit einem Tram gehabt und war einfach davon gefahren. (SDA)