1.-Mai-Chaoten So viel kosten sie die Stadt Zürich

  • Aktualisiert am 03.01.2012

ZÜRICH – Bei den diesjährigen 1.-Mai-Ausschreitungen in der Stadt Zürich ist ein Schaden in der Höhe von rund 320'000 Franken entstanden.

Dies schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf eine Anfrage aus dem Gemeinderat. Davon entfallen rund 200000 Franken auf die Zeit bis 20 Uhr, wie es in der heute veröffentlichten Antwort heisst. Die übrigen 120000 Franken entfallen auf auf die Zeit nach 20 Uhr. Darunter sind auch Farbanschläge im Zusammenhang mit dem 1. Mai.

Die Gesamtkosten für Personal und Material beziffert die Stadtpolizei auf 800000 Franken. Bei der Feuerwehr seien keine Zusatzkosten entstanden, sie habe weder zusätzliche Personen noch Einsatzmittel eingesetzt.

Verzeigt worden sind die Organisatorinnen und Organisatoren des 1.-Mai-Festes, wie es in der Antwort weiter heisst. Statt wie bewilligt um 20 Uhr hatte das Fest bereits um 16 Uhr begonnen. Wie im Fall einer wiederholten Nichteinhaltung der Veranstaltungszeiten vorzukehren sei, werde im Rahmen der Bewilligung für die 1.-Mai- Veranstaltung 2010 zu prüfen sein.

Der Stadtrat will aber eine zeitliche und räumliche Trennung von Kundgebung und Festveranstaltung beibehalten. Die Erfahrungen von 2009 hätten gezeigt, dass eine solche Trennung sinnvoll sei. Krawallanten und Festbesuchende würden sich dadurch weniger mischen.

Am diesjährigen 1. Mai war es in der Stadt Zürich im Anschluss an die friedlich verlaufene offizielle Kundgebung einmal mehr zu Ausschreitungen gekommen. Die Stadtpolizei nahm 83 Personen fest, 22 waren unter 18 Jahre alt. (SDA)

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