ZÜRICH - Bewacher schützen die neue Freestyle-Anlage auf der Allmend. Doch die Skater kümmerts nicht.
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Gestern Nachmittag auf der Allmend: Daran, dass die Anlage noch geschlossen ist, hielt sich keiner.
(Thomas Benkö)
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Die Anlage in der Visualisierung.
(Stadt Zürich)«Wir verstehen die Ungeduld der Skater», sagt Annina Keller, Sprecherin von Grün Stadt Zürich. «Doch wenn sie den Freestylepark schon benutzen, während er noch im Bau ist, könnte es noch länger dauern, bis er eröffnet wird.»
Das Problem: An der Freestyle-Anlage, die mit Skateboards, Inlineskates oder BMX-Rädern befahren werden kann, wird seit November 2011 gebaut. Nun ist sie fast fertig. «Ungefähr ab Ende November kann die Anlage benutzt werden», sagt Keller.
Doch so lange wollen die Skater nicht mehr warten – und preschen bereits heute über die frisch betonierten Rampen, Treppen und Mauern.
Weil das den neuen Beton beschädigen könnte, hat die Stadt nun einen privaten Sicherheitsdienst engagiert, der die Baustelle seit gestern bewacht. Jeweils von Arbeitsschluss bis Nachteinbruch patrouilliert ein einzelner Sicherheitsbeamter.
Ob das reicht? Ein Augenschein gestern Abend zeigt: nein. Auf der Baustelle treiben sich Dutzende Jugendliche mit Skateboards und Bierkisten herum. Es herrscht grosse Partystimmung.
Grün Stadt Zürich beobachtet die Situation. «Wir können das Sicherheitspersonal immer noch aufstocken», warnt Keller. «Wir müssen das ausprobieren.»
Wenn die Freestyleanlage Ende November eröffnet wird, ist es den meisten Skatern schon zu kalt. Offiziell eingeweiht wird die Anlage erst am 25. Mai 2013, gemeinsam mit dem Bikepark Allmend, dessen Bau in dieser Woche begonnen hat.
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