Dagegen kommt die Security nicht an Skater-Party trotz Baustelle

ZÜRICH - Bewacher schützen die neue Freestyle-Anlage auf der Allmend. Doch die Skater kümmerts nicht.

  • Publiziert: 16.48 Uhr
  • Von Andrea Schmits
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Gestern Nachmittag auf der Allmend: Daran, dass die Anlage noch geschlossen ist, hielt sich keiner.

(Thomas Benkö)
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Die Anlage in der Visualisierung.

(Stadt Zürich)

«Wir verstehen die Ungeduld der Skater», sagt Annina Keller, Sprecherin von Grün Stadt Zürich. «Doch wenn sie den Freestylepark schon benutzen, während er noch im Bau ist, könnte es noch länger dauern, bis er eröffnet wird.»

Das Problem: An der Freestyle-Anlage, die mit Skateboards, Inlineskates oder BMX-Rädern befahren werden kann, wird seit November 2011 gebaut. Nun ist sie fast fertig. «Ungefähr ab Ende November kann die Anlage benutzt werden», sagt Keller.

Doch so lange wollen die Skater nicht mehr warten – und preschen bereits heute über die frisch betonierten Rampen, Treppen und Mauern.

Ein einzelner Sicherheitsbeamter patrouilliert

Weil das den neuen Beton beschädigen könnte, hat die Stadt nun einen privaten Sicherheitsdienst engagiert, der die Baustelle seit gestern bewacht. Jeweils von Arbeitsschluss bis Nachteinbruch patrouilliert ein einzelner Sicherheitsbeamter.

Ob das reicht? Ein Augenschein gestern Abend zeigt: nein. Auf der Baustelle treiben sich Dutzende Jugendliche mit Skateboards und Bierkisten herum. Es herrscht grosse Partystimmung.

Grün Stadt Zürich beobachtet die Situation. «Wir können das Sicherheitspersonal immer noch aufstocken», warnt Keller. «Wir müssen das ausprobieren.»

Wenn die Freestyleanlage Ende November eröffnet wird, ist es den meisten Skatern schon zu kalt. Offiziell eingeweiht wird die Anlage erst am 25. Mai 2013, gemeinsam mit dem Bikepark Allmend, dessen Bau in dieser Woche begonnen hat.

Beliebteste Kommentare

  • Beat  Wüthrich
    Einfach nur an die Weisungen halten und es gibt keine Probleme. Sicher ist die Vorfreude sehr gross, aber es ist nun mal Geduld gefragt. Andererseits widerspiegelt es unsere Gesellschaft und Mentaliät von uns allen: Sich an keine Regeln mehr halten, aber jammern, wenn man gebüsst oder zurecht gewiesen wird.
  • Adrian  Teuscher , via Facebook
    Wie so Oft, Private Sicherheitsdienste kosten nur und bringen nichts!

Alle Kommentare (6)

  • Mike  Anderhalden , Hergiswil , via Facebook
    Einfach alles was fertig ist mit Split einstreuen und diesen vor der Eröffnung wieder zusammenkehren. Wäre vermutlich allemal billiger als private Sicherheitskräfte.
    • 19.10.2012
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  • Remo  Honegger
    Wieso nicht? Wenn Teile schon fertig sind kann man die ja bereits benutzen. Die Skater warten schon 10 Jahre auf diesen Park. Die Stadt sollte besser Ambulanz hinstellen als einen Security. Keine Frage dass es nicht unzählige Verletzte geben wird.
    • 18.10.2012
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  • Andreas  Karz , Niederurnen , via Facebook
    Also ich würde die ganze Anlage gleich wieder abreissen wer sich so nicht an Regeln halten kann, soll nicht noch belohnt werden dafür.
  • Adrian  Teuscher , via Facebook
    Wie so Oft, Private Sicherheitsdienste kosten nur und bringen nichts!
  • Beat  Wüthrich
    Einfach nur an die Weisungen halten und es gibt keine Probleme. Sicher ist die Vorfreude sehr gross, aber es ist nun mal Geduld gefragt. Andererseits widerspiegelt es unsere Gesellschaft und Mentaliät von uns allen: Sich an keine Regeln mehr halten, aber jammern, wenn man gebüsst oder zurecht gewiesen wird.
    • neuffer  igor , Zürich
      Ach herrje.doch nicht immer gleich alles schwarz sehen. Sie wollen halt vor dem nahenden Winter vielleicht einfach ausprobieren, die Erstellung des Parks zieht sich aber auch. Vorschlag zur Güte. Die Skater usw. können jeweils am Samstag auf der Baustelle mithelfen, dafür gibt es noch eine Herbst-Party mit Musik. Dann ist doch allen geholfen.
      • 19.10.2012
      • als Kommentar auf Beat  Wüthrich
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