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Wo lernen Zürcher Polizisten bloss schiessen? Ein 25-jähriger Kantonspolizist schoss sich gestern selbst ins Knie, als er die Waffe in den Holster am Gürtel stecken wollte.
Der Unfall mit der «Heckler & Koch P30» passierte abends um 18 Uhr im Polizeiposten Dübendorf. Der Mann erlitt einen Steckschuss im Kniebereich (Blick.ch berichtete).
Bereits der zweite Unfall in diesem Jahr
Dies ist bereits der zweite Schiessunfall mit dieser Pistolenart in diesem Jahr. Am 28. Januar schoss sich ein 23-jähriger Polizeiaspirant auf dem Schiessplatz am Flughafen in den Unterleib.
Das Gefährliche an dieser Waffe: Die für Polizeikorps entwickelte P30 verfügt über keinen mechanischen Sicherungshebel, wie beispielsweise beim Sturmgewehr der Armee. Die Waffe ist jederzeit schussbereit.
Polizei: Schussabgabe erfordert Kraft
Zu gefährlich für Zürcher Polizisten? «Wir wissen nicht, wie sich der Schuss lösen konnte», sagt Marcel Strebel von der Kapo. «Bevor wir uns Gedanken zur Bewaffnung machen, untersuchen wir den Vorfall genau.»
Die Waffe sei laut Strebel nicht leicht abzufeuern. «Es braucht schon Kraft.» Laut Hersteller benötigt der Abzug einen Druck von mindestens 24 Kilo, um den Schuss auszulösen.
Der Polizist wurde noch in der Nacht operiert und befindet sich ausser Lebensgefahr.