Sie wollte ihren Ehemann ermorden lassen Sandra B. muss 16 Jahre in den Knast

Hausfrau Sandra B.* (35) heuerte ihren Liebhaber (35) an, ihren Mann Benjamin (40) zu ermorden. Dafür muss sie 16 Jahre hinter Gitter. Medien waren vom Prozess ausgeschlossen – jetzt wurde immerhin das Urteil veröffentlicht.

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Sie wollten den Ehemann aus dem Weg räumen: Das Zürcher Obergericht hat eine Frau und deren Liebhaber wegen versuchten Mordes verurteilt. Sie soll ihn dazu gedrängt haben, ihren Ehemann bei einem Abendspaziergang in Illnau zu attackieren. Der Ehemann überlebte schwerverletzt.

Das Zürcher Obergericht verurteilte die Frau wegen versuchten Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren. Ihr Liebhaber muss 13 Jahre hinter Gitter. Dies gab das Obergericht am Freitag in einer Medienmitteilung bekannt.

Das Obergericht hat damit das Urteil der Vorinstanz korrigiert: Das Bezirksgericht hatte die beiden nicht wegen versuchten Mordes, sondern wegen versuchter Tötung schuldig gesprochen. Es hatte Freiheitsstrafen von elf und achteinhalb Jahren verhängt.

Die Öffentlichkeit und auch die Medien sind vom Prozess ausgeschlossen worden. Das Obergericht ist der Meinung, die Berichterstattung könnte die Opfer und Angehörige erneut traumatisieren. Zunächst war nicht einmal sicher, ob das Urteil publiziert wird.

Eine Attacke aus dem Nichts

Zwei maskierte Männer hatten den Ehemann am 17. Januar 2013 auf einem Feldweg bei Illnau attackiert, als sich dieser mit seinem Hund auf einem Abendspaziergang befand. Sie schlugen ihm mit einer Eisenstange auf den Kopf und verletzten ihn mit einem Messer.

Laut damaliger Polizeimeldung zog sich der 37-Jährige lebensgefährliche Verletzungen zu. Er konnte sich noch nach Hause schleppen, wo seine Frau die Ambulanz rief.

Die Tat, die aus dem Nichts kam, blieb zunächst rätselhaft. Einen Raubüberfall schloss die Polizei aber von Beginn an aus, da die beiden Maskierten den Mann nicht bestohlen hatten. (SDA/rey)

Publiziert am 28.10.2016 | Aktualisiert am 22.11.2016
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  • Christine  Moser , via Facebook 28.10.2016
    Wieso Geheimprozess,noch nie gehört.Thema ist doch ganz gewöhnlich.
  • Daniel  Kohler aus Wohlen
    28.10.2016
    Nun ja, man kann es sich vorstellen. Bestimmt tischte die Frau den Gericht ganze Buecher voller Maerchen auf, was sie von ihrem gewalttaetigen und abscheulich perversen Ehemann tagtaeglich alles habe erdulden muessen. Das arme Wesen konnte ja nichts dafuer, wusste nicht mehr ein und aus und handelte aus reiner Verzweiflung.