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(Kapo ZH)
TUZLA (BOSNIEN) - Aleksija Miloradovic verliess im August ihren Arbeits- und Wohnort in Zürich und ging in die Ferien. Jetzt wurde die Leiche der 50-jährigen Serbin in Bosnien identifiziert.
Aleksija Miloradovic verreiste am 11. August in die Ferien. Wohin wusste ihr Arbeitgeber in Zürich nicht. Am 10. September sollte sie wieder arbeiten, erschien aber nicht an ihrem Arbeitsplatz. Daraufhin wurde sie vermisst gemeldet. am 11. Oktober veröffentlichte die Kantonspolizei Zürich ihre Vermisstanzeige.
Wie serbische Medien melden, wurde die verstümmelte Leiche der Vermissten jetzt in Bosnien gefunden. Die Zürcher Kantonspolizei hat die Vermisstanzeige zurückgezogen. Die bosnischen Strafverfolgungsbehörden hätten Ermittlungen aufgenommen, heisst es in der Mitteilung.
Laut dem Online-Portal «doznajemo.com» lag die tote Frau tagelang auf einer Müllhalde in der Nähe des Flughafens Dubrava. Ihre Arme und Beine seien mit Klebeband gefesselt, der Körper mit Säure verätzt gewesen. Gefunden wurde die Leiche schon am 23. August, wie die Zeitung «Alo!» schreibt. Mit einem Abgleich von Interpol-Daten konnten die Ermittler nun die Identität der Frau feststellen.
Offenbar wurde die Frau mit einer Schlinge erwürgt. Lokale Medien berichten, die bosnische Polizei habe einen verdächtigen Mann (48)verhaftet. Er soll Miloradovic im Badezimmer ihrer Mietwohnung in Zivinice ermordet haben. Der mutmassliche Täter habe mit ihr zusammen in der Wohnung gelebt und sei ihr Lebenspartner. (bih)
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