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In der Neubausiedlung «Lorenrot» brachen gestern Nacht zwei Männer in eine Parterrewohnung ein. Ein Leser berichtet gegenüber Blick.ch, dass ein körperlich Behinderter von den zwei Tätern mit einer Pistole bedroht, und anschliessend gefesselt wurde.
Die Täter nahmen Uhren, Schmuck und Kreditkarten mit, erpressten den Code und hoben gleich bei der Bank Bargeld ab. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen an der Hand.
Weil ein Nachbar das Zerbrechen einer Scheibe gehört hatte, alarmierte er die Polizei. Diese rückte aus und sah zwei Männer aus dem Hauseingang kommen. Als die Täter die Polizei sahen, flüchteten sie. Die Polizei gab nach Warnrufen Schüsse auf die Flüchtenden ab.
Einer der Männer, ein 21-jähriger Angolaner, konnte später in Uster in einem Taxi verhaftet werden – er hat eine Schusswunde am Bein. Das Diebesgut aus der Wohnung am Lorenweg hatte er dabei. Den zweiten Täter, ein 22-jähriger Deutscher, nahm die Polizei eine Stunde später in Zürich fest.
Sind es die brutalen Schlafzimmerräuber, die seit Wochen die Umgebung von Zürich heimsuchen? Der Tathergang würde genau dem Muster entsprechen. Zur Ergreifung hat die Polizei eine Belohnung von 5000 Franken ausgesetzt.
Die Polizei will dazu noch nichts sagen, es werde aber «geprüft, ob sie für weitere gleichgelagerte Straftaten in Frage kommen.» (snx/num)