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Ein 22-jähriger Mann hatte sich am frühen Sonntagmorgen am Zürcher Hauptbahnhof für eine junge Frau eingesetzt, die von einer Gruppe Männern sexual belästigt worden war. Kurz nach 2.30 Uhr hatte der junge Schweizer die Gruppe bei ihrem Tun beobachtet. Beherzt trat er an die Männer heran und wollte sie zur Rede stellen, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte.
Diese traktierten ihn umgehend mit Faustschlägen. Selbst als der Mann bereits am Boden lag, traten die Täter noch gegen seinen Kopf. Nachdem sie ihn gezwungen hatten, das Bargeld herauszurücken, suchten sie mit einer Beute von rund 40 Franken das Weite.
Das Opfer erlitt eine Hirnerschütterung sowie eine Risswunde am Mund und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Rund eine halbe Stunde nach der Tat konnte die Polizei auf einem Perron im Hauptbahnhof sechs der mutmasslichen Räuber aus dem Bezirk Dietikon verhaften.
Dabei handelt es sich um zwei Mazedonier im Alter von 20 und 22 Jahren, drei 17-Jährige aus Mazedonien, Irak und der Schweiz sowie einen 18-Jährigen aus dem Kosovo
Schlägereien in Chur
Auch in Chur sind in der Nacht auf Sonntag vier Personen bei Schlägereien verletzt worden. Alle erlitten so schwere Verletzungen, dass sie im Spital behandelt werden mussten. Die Polizei schliesst nicht aus, dass die verschiedenen Vorfälle auf das Konto der gleichen Angreifer gehen.
Kurz nach Mitternacht waren in der Churer Altstadt zwei Männer bei einer Schlägerei verletzt worden, wie die Kantonspolizei am Sonntag mitteilte. Die beiden 20- und 21-Jährigen mussten mit unbestimmten Verletzungen ins Kantonsspital Graubünden gebracht werden. Erste Ermittlungen ergaben, dass sie von zwei unbekannten Jugendlichen angegriffen worden waren.
Rund eineinhalb Stunden später wurden ebenfalls in der Altstadt ein 19-Jähriger und seine gleichaltrige Freundin von zwei Unbekannten angegriffen und verletzt. Auch sie mussten ins Spital gefahren werden. In beiden Fällen wurden die Schläger als Jugendliche mit schwarzen Lederjacken beschrieben. Ob es sich um die gleichen Personen handelte, sei noch unklar, schrieb die Kantonspolizei. (SDA/rgj)