Rund 10'000 Franken Private spenden für Graffitientfernung

ZÜRICH - Das Tiefbauamt der Stadt Zürich hat dieses Jahr nicht genug Geld, um Schmierereien und Graffitis im öffentlichen Raum entfernen lassen zu können. Nun haben zwei Private gespendet.

Das Denkmal der Arbeit auf dem Helvetiaplatz. (Archivbild) play
Das Denkmal der Arbeit auf dem Helvetiaplatz. (Archivbild) Stadt Zürich

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Für den Unterhalt und die Reinigung von Kunstobjekten im öffentlichen Raum stand der Stadt Zürich in diesem Jahr kein Geld zur Verfügung. Die Folge: Mittlerweile sind rund ein Dutzend Kunstwerke mit Graffiti beschmiert worden, darunter das Gottfried-Keller-Denkmal und der Zürileu im Hafen Enge, das Denkmal der Arbeit auf dem Helvetiaplatz, die orange Brunnenskulptur «Sirius» vor dem Hallenstadion sowie Le Silence in Witikon.

Stadtrat Filippo Leutenegger (FDP) konnte dies nicht mehr mitansehen. Er beschloss, die auffälligsten Schmierereien entfernen zu lassen und Private für die Finanzierung der Arbeiten von rund 10'000 Franken zu gewinnen – mit Erfolg. Zwei Personen spendeten den Geldbetrag. 

Ursprünglich hatte die Stadt Rückstellungen in der Höhe von 145'000 Franken gebildet – der Gemeinderat hatte diesen Budgetposten aber Ende 2015 gestrichen. (stj)

Publiziert am 10.10.2016 | Aktualisiert am 26.12.2016
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2 Kommentare
  • timo  schenker 10.10.2016
    Die einfachste Methode um das Graffiti super schnell von der Stadt enfernen zu lassen: ein grosses Hakenkreuz drübersprayen. Das geht keine 24 Stunden und es ist weg, wetten?
  • Daniel  Zaugg 10.10.2016
    Ab und zu erwischt es doch so einen Sprayer. Zeigt denen, wie so eine Schmiererei zu entfernen ist. Und dann lasst diese antraben, wenn wieder was vollgeschmiert ist, egal ob sie es waren oder nicht. Immer wieder und immer wieder. Wetten, diese armen Kerle sorgen dann selber in der Szene dafür, dass diese Schmierereien aufhören? So ein Graffiti kann noch so kunstvoll sein, auf fremdem Grund und unbestellt ist es eine Straftat.