Rückfälliger Profi-Verbrecher Posträuber Silano aus der Schweiz weggewiesen

ZÜRICH - Nach Verbüssung seiner Strafe wegen des Jahrhundert-Postraubs im Jahr 1997 erkämpfte sich Domenico Silano noch erfolgreich das Bleiberecht in der Schweiz. Jetzt hat er das Land trotzdem verlassen müssen.

Rückfällig: Posträuber Domenico Silano (40) gestern auf dem Weg zum Bezirksgericht Zürich. play
Musste die Schweiz verlassen: Posträuber Solano (Archiv). Toini Lindroos

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Der Italiener Domenico Silano, der 1997 zusammen mit vier Komplizen die Fraumünsterpost in Zürich ausgeraubt hat, ist per 30. November vom Zürcher Migrationsamt aus der Schweiz weggewiesen worden. 

Wie das Amt auf Anfrage des «Tages-Anzeigers» mitteilte, soll Silano das Land «nach durchgeführter Ausreisekontrolle und unserem Kenntnisstand» nun auch tatsächlich verlassen haben. 

Wegen des Postraubs vor 19 Jahren wurde Silano im Jahr 2000 zu fünfeinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Der Zürcher Regierungsrat entzog ihm zudem die Aufenthaltsbewilligung. 

Nach abgesessener Strafe erkämpfte sich Silano vor Bundesgericht jedoch das Bleiberecht.

2010 wurde der Italiener allerdings wieder straffällig: Mit einer Bande plante er, einen UBS-Kurier in Zürich zu überfallen. Dafür wurde Silano 2014 wiederum zu einer Freiheitsstrafe von 28 Monaten verurteilt – was seine jetzige Ausschaffung letztlich ermöglichte. (bau)

Publiziert am 02.12.2016 | Aktualisiert am 02.12.2016
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2 Kommentare
  • Sonja  Zwicker 03.12.2016
    Unglaublich - was für ein Erfolg für die sonst allzu tolerante Schweiz! Dass sich dieser Wiederholungstäter vor Bundesgericht nicht ein zweites Mal das Bleiberecht erkämpfen konnte, grenzt schon nahezu an ein Wunder!
    Super - weiter so!
  • Pit  Reisig 02.12.2016
    Gut so! Leider ist die Ausweisung zu spät erfolgt. Aber wie sagt man so schön: Lieber spät als nie. Wenn so einer nicht die Gastfreundschaft eines Landes missbraucht hat, dann weiss ich auch nicht.