Film-Beiz aus «Sternenberg» abgebrannt «Ein grosser Verlust für die ganze Region»

Ein Vollbrand hat in der Nacht auf heute das aus dem Film «Sternenberg» bekannte Restaurant vollständig zerstört.

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Kurz vor Mitternacht ist der Feuerwehr der Brand eines Gebäudes im zur Gemeinde Bauma ZH gehörenden Sternenberg gemeldet worden. Bei dem betroffenen Haus handelt es sich um das Restaurant, das durch den Film «Sternenberg» mit dem verstorbenen Schauspieler Mathias Gnädinger schweizweit bekannt wurde.

Am Filmset: Mathias Gnädinger steht auf der Treppe vor dem Sternen. play
Am Filmset: Mathias Gnädinger steht auf der Treppe vor dem Sternen.

Trotz des Feuerwehreinsatzes konnte der Sternen nicht mehr gerettet werden. Das Holzhaus brannte vollständig aus. Die Kantonspolizei Zürich schreibt in einer Mitteilung, der Schaden betrage rund 1,5 Millionen Franken. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar. 

«Lange das einzige Haus mit Telefon»

Die Wirtin ist schockiert und will mit niemandem reden. Ihr Vater, Alfred Rüegg (83), sagt zu BLICK: «Es ist ein riesiger Schock. Wir sind gerade fertig geworden mit Renovationen.» Der Keller sei neu gemacht worden, die Fassade, die Schindeln auch. Die Beiz war ein Traditionhaus: «Das Restaurant wurde schon erwähnt, als 1703 bis 1706 die Kirche gebaut wurde.»

Vater der Wirtin, Alfred Rüegg: «Es ist ein grosser Verlust.» play
Vater der Wirtin, Alfred Rüegg: «Es ist ein grosser Verlust.» Beat Michel

Er sei hier aufgewachsen, sagt Rüegg. «Der Sternen war das erste und einzige Restaurant in der Region. Lange Zeit war es das einzige Haus mit einem Telefon. Der Wirt war auch schon unser Gemeindepräsident.» Vielleicht werde man jetzt in der Dependance etwas Neues aufbauen. «Es ist ein grosser Verlust.»

Andreas Sudler, Gemeindepräsident von Bauma: «Es war ein ausgezeichnetes Restaurant.» play
Andreas Sudler, Gemeindepräsident von Bauma: «Es war ein ausgezeichnetes Restaurant.» Beat Michel

Auch für den Gemeindepräsidenten von Bauma, Andreas Sudler (46), ist heute ein trauriger Tag: «Es ist tragisch, der Verlust des Sternen ist ein grosser Schlag für die ganze Region.» Auch wenn es dereinst wieder aufgebaut werden sollte, werde es bestimmt nicht das Gleiche sein. «Es war ein ausgezeichnetes Restaurant.» (mcb/noo)

Publiziert am 19.12.2016 | Aktualisiert am 13.01.2017
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7 Kommentare
  • Urs  Hagen 19.12.2016
    Schon als Kind vor 50 Jahren waren wir da in den Ferien, als noch selber Schweine gmetzget wurden, nie werde ich die Zeit vergessen. Schade um das alte Haus.
  • Roland  Buehler , via Facebook 19.12.2016
    @ carmensita  benzola = aus zürich = jajaj Im allgemeinen sind sie richtig denkend , nur warum laeuft es nicht ?? preise service wie u was gekocht wird abwechslung ( und nicht das Ganzxe Menu einfach 2 bis 3 pro 3 tage mit waren umgehn zu koennen, wenn ich dort koche ist die bude in 2 bis 3 moaten mittags u abens gut besetzt, habe etl naeh meilen gegessen stube sauber weis gedeckt dan gings berg ab mit servic was der mit dem essen g emacht hatte
    • Martin  Muheim 19.12.2016
      Na, dann hoffen wir, dass Sie nicht auch die Speisekarte verfassen, denn da könnte einem ob der zahlreichen Fehler glatt der Appetit vergehen. Zudem, wie wollen Sie in einem Ort, wo es nun mal kaum Arbeitsplätze gibt und der Anfahrtweg mehrere Kilometer über schmale Strassen verläuft, die Bude am Mittag voll bekommen?
      Sie haben nicht den Hauch einer Ahnung, wovon Sie da reden.
  • Roger  Hole aus Obfelden
    19.12.2016
    Es ist tragisch. Ich war mal während den swiss500miles dort. Anschliessend habe ich sogar den Film "Sterneberg" geschaut. Dieses Restaurant wird mich immer an diese beiden Dinge erinnern. Ich wünsche den Besitzern alles Gute und hoffe, dass ich mit meiner Harley wieder mal dort Pause machen und die Aussicht geniessen kann.
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    19.12.2016
    Brennen statistisch und proportional zu anderen Häusern Restaurants eigentlich mehr ab? Ist es weil dort mehr Toster, Fritösen, Mixer, Backöfen, heisses Öl, Zigaretten- Musik- und Pariserautomaten... rumstehen, die alle ein Gefahrenpotential darstellen?
  • carmensita  benzola aus zürich
    19.12.2016
    wahrscheinnlich ist der nicht mehr so gut gelaufen... so wie viele anderen in der schweiz.... früher hat der bund ein finanzielle hilfe geleistet an hotels und solche ,für renovationen, ect... siet jahre bekommen die wirte nichts mehr...wenn hotels jetzt renovations bedürfitigt sind muss jeder selber schauen wie sie weiter kommen, wenn es nicht so gut lauft dann mussmann schliessen, was für viele ein existenz frage ist, je nach alter von den wirte und so weiter...
    • Martin  Muheim 19.12.2016
      Lesen Sie doch wenigstens zuerst den Artikel: Die Renovation wurde eben abgeschlossen, das Restaurant war offen und lief scheinbar gut genug. Behalten Sie Ihre Verdächtigungen und die unzähligen Schreibfehler doch bitte für sich.