Rentner Hans A. (†85) wegen 110 Franken getötet Bis zu 15 Jahre für Brutalo-Räuber

Drei Jugendliche verprügelten Hans-Rudolf A.* (†85) so brutal, dass er wenige Tage später verstarb. Jetzt erhöht das Zürcher Obergericht ihre Strafen.

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Es geschieht im Sommer 2012 in Aeugst am Albis ZH: Drei Jugendliche überfallen den 85-jährigen Hans-Rudolf A.* und schlagen auf ihn ein, der Rentner erliegt wenige Tage später seinen Verletzungen. Im Berufungsprozess bleibt das Zürcher Obergericht heute bei der Einschätzung der Vorinstanz: Das war Mord. Und erhöht das Strafmass für die Täter.

Die Oberrichter sehen es als erwiesen an, dass der Tod des Mannes an einem Herz-Kreislauf-Versagen eine Folge der bei dem Raubüberfall erlittenen Verletzungen war. Das Motiv der heute 23 bis knapp 25 Jahre alten Täter sei Habgier gewesen. Beabsichtigt sei der der Tod zwar nicht gewesen. Doch die Räuber hätten ihn eventualvorsätzlich in Kauf genommen.

Bei ihrer Tat erbeuteten die Jugendlichen nur 110 Franken – und verloren auf der Flucht sogar noch einen Teil des Geldes.

Bierflasche auf Kopf geschlagen

Für den knapp 25-jährigen Täter, der mehrfach mit einer leeren Bierflasche auf den Kopf von Hans-Rudolf A. einschlug, erhöht das Gericht die Strafe von 13 auf 15 Jahre Gefängnis. Dies berichtet die Nachrichtenseite nzz.ch. Die Strafe des 23-jährigen Mittäters erhöhen die Richter von 13 auf 14 Jahre.

Der dritte, knapp 25-jährige Täter wird auch vom Obergericht vom Mordvorwurf freigesprochen. Strafe: 3,5 Jahre Gefängnis wegen qualifizierten Raubes. Die Strafe der Vorinstanz war drei Monate weniger lang. (noo)

* Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 16.11.2016 | Aktualisiert am 09.01.2017
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