Reha für Mörgeli statt Stille Nacht

Es werden Feiertage im Spital. Und es werden anstrengende Feiertage für Christoph Mörgeli.

  • Aktualisiert am 19.01.2012
  • Von Thomas Ley
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Die letzten Neuigkeiten klingen optimistisch. Doch für Christoph Mörgeli (48) werden das wohl dennoch die schwersten Weihnachten, die er je erleben musste.

Der verunfallte SVP-Nationalrat kann nicht daheim feiern. Daran lässt Volker Dietz, Chefarzt im Zürcher Paraplegikerzentrum Balgrist keinen Zweifel. «Auch wenn ich Ihnen zu seinem konkreten Fall keine Angaben machen kann», wie er betont.

Aber Patienten wie Mörgeli müssen sich auf wochenlange Reha einstellen. «Nach so einem Unfall bleiben sie mindestens drei Wochen bei uns», sagt Dietz. «Meist länger. Vor drei bis vier Monaten ist eine auch nur zeitweilige Rückkehr nach Hause kaum denkbar.»

Ruhig werden die besinnlichen Tage nicht für Mörgeli . «Auch die Reha-Therapien gehen über die Feiertage im normalen Rhythmus weiter», erklärt Chefarzt Dietz. Es gilt keine Zeit zu verlieren, wenn der Patient seine Muskelfunktionen zurückgewinnen will.

Beim Autounfall vor zwei Wochen wurde sein Rückenmark geprellt. Glück im Unglück – denn er ist nur teilweise und womöglich nur temporär gelähmt.

Das Spital meldet, Mörgeli könne bereits kurz sein Bett verlassen. Und vor einer Woche bestätigte seine Mitarbeiterin Margrit Wyder: «Er kann die Finger bewegen.»

Eine gute Nachricht auch für seine Journalistenkollegen. Denn an Silvester erwartet «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Koppel bereits die erste Kolumne nach dem Unfall.

Es werden anstrengende Weihnachten für Christoph Mörgeli.

Christoph Mörgeli muss sich auf wochenlange Reha einstellen.- Keystone

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