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Heute hätte sie stattfinden sollen, die Medienkonferenz zum Präventionsprogramm «alkTalk» des Zürcher Schul- und Sportdepartements. Als prominenter Gast mit Vorbildfunktion mit dabei: Ex-FCZler Kresimir Stanic. Doch heute Morgen wurde die Konferenz kurzfristig abgesagt.
«10vor10» machte gestern nämlich publik, dass Stanic einmal mehr beim Rasen erwischt worden war – und zwar nur drei Tage nach seiner Verurteilung! Stanic wurde zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse verurteilt, weil er betrunken einen Crash verursachte.
Und jetzt der Rückfall: Stanic war im Kanton Nidwalden mit 132 km/h statt den erlaubten 80 km/h unterwegs. Seinen Führerschein ist er vorerst los.
Für die Veranstalter von «alkTalk» ein Schlag ins Gesicht. Und Grund genug, sich eiligst aus dem Rampenlicht zurückzuziehen. Man wolle eine «Denkpause» einlegen, sagt Roger Zahner vom Schul- und Sportdepartement Zürich gegenüber Blick.ch. Man merkt dem Mann das Unwohlsein an. Denn der Raser-Rückfall des prominenten Aushängeschildes im Präventionsprogramm hat auch Zahner kalt erwischt.
«Wir hatten von diesem Vorfall keine Kenntnis», so Zahner. «Wir müssen uns jetzt beraten.»
Für Marc Caprez, Sprecher des Zürcher Schuldepartements, sind «Vorbildfunktion und Glaubwürdigkeit von Stanic im Moment gefährdet.»
Man wolle mit Stanic zusammensitzen und schauen, «ob und wie die Zusammenarbeit weitergeht», so Roger Zahner. Bislang, so versichert er, sei die Zusammenarbeit mit Stanic nämlich «äusserst positiv gewesen».
Doch bei der Stadt Zürich weiss man wohl genau: Die Glaubwürdigkeit des Präventivprogamms ist in Frage gestellt.
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Krass unterwegs: Krasimir Stanic. (RDB)