Zürich wagt Versuch Pyros im Letzi amtlich erlaubt

ZÜRICH - Die Stadt will einen Pyro-Sektor für FCZ-Fans. Nun sehen Polizeidirektoren rot.

  • Publiziert: 05.10.2012
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Bald legal? Szene aus einem FCZ-Match.

(Keystone)

Lange suchte die Stadt zusammen mit den beiden Stadtzürcher Fussballclubs nach einer Lösung, um die Pyro-Problematik in den Stadien in den Griff zu bekommen. Nun wagt die Stadt einen Versuch.

Am 24. November spielt der FC Zürich im Letzigrund gegen Servette. Bei dieser Partie will die Stadt pyrotechnisches Material zulassen. So dürfen FCZ-Fans in ­einem speziellen Sektor bestimmte, ungefährliche Fackeln abbrennen, welche die Behörden zuvor getestet haben. Eine Genehmigung für sogenannte Notsignalfackeln, welche bei den Hooligans sehr beliebt sind, liegt also nicht vor.

Um Zutritt in den besagte Sektor zu erhalten, müssen die Fans bei der Feuerpolizei offiziell um Erlaubnis ersuchen. Derzeit ist aber noch unklar, wer haftet, wenn im Sektor trotzdem etwas passieren sollte, berichtet die «NZZ».

Das Zürcher Modell stösst bei der Swiss Football League und der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) auf Unverständnis. Florian Düblin, stellvertretender Generalsekretär der KKJPD, weist in der Zürcher Zeitung darauf hin, dass das Zünden von Feuerwerk in Menschenmengen die öffentliche Sicherheit gefährde.

Die Liga betont, dass das Abbrennen von pyrotechnischen Material nach heutigen Reglementen illegal sei. (woz)

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Beliebteste Kommentare

  • Markus  Schaettin , Bananenrepublik
    Was kann man von einer rot-gruenen Regierung schon anderes erwarten! Eigentlich gehoeren die alle in eine geschuetzte Werkstatt!
  • Pierre-André  Bertholet , Aarau
    Brennen lassen! Inklusiv Stadion! Dann gibt’s Ruhe!

Alle Kommentare (24)

  • Peter  Klein , Schaffhausen , via Facebook
    Dann warten wir doch mal auf den ersten Verletzten. Wer dann wohl die Verantwortung übernehmen will? Traurig dass immer erst etwas schlimmes passieren muss, damit man daraus lernt.
  • Hanspeter  Studer
    hoffentlich passiert nicht was, z.B. wie in Duisburg. Danach will ja dann keiner dieser Befürworter Verantwortung übernehmen. Für so eine Bewilligung habe ich absolut kein Verständnis
  • Daniel  Nater
    Mit ein Grund, dass ich mich vom FCZ abgewendet habe. Jetzt habe ich Freude an sehr gutem attraktivem Fussball bei YF Juventus Zürich. Wenig Zuschauer, dafür mittendrin und keine Pyros, Rauchbomben und was sonst noch verwerflich und einfach dumm ist. Stimmung machen kann man auch ohne diesen Schrott!
  • Bruno  Antener , via Facebook
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Die Pyrofackeln sich auch weiterhin nicht erlaubt und werden bei diesem Test ausgeschlossen. Es dürfen wohl nur bengalische Feuer und dergleichen gezündet werden. Nichts was es am 1. August auch nicht gibt.
  • Paul  Sacher , via Facebook
    Wetten, dann kommen noch weniger Zuschauer um die beiden Zürcher-Vereine zu sehen. So ein Blödsinn kann nur in Zürich bewilligt werden.
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