Profi-Aufpasser im Regionalverkehr

  • Aktualisiert am 03.01.2012
Mit ihnen will die SBB brenzlige Situation vermeiden, bevor sie entstehen.- SBB

ZÜRICH – Mit sogenannten Präventions-Assistenten will die SBB in den Grossräumen Genf und Zürich Konflikte und Vandalismus im Keim ersticken.

Seit heute sind im Genferseegebiet in Regionalzügen und an Bahnhöfen zehn zivile SBB-Angestellte unterwegs. Sie haben es allerdings nicht auf Schwarzfahrer abgesehen. Vielmehr wollen sie Schaden und Randale verhindern. Ende Mai sollen auch im Raum Zürich zehn solcher Begleiter eingesetzt werden.

Diese sogenannten Präventions-Assistenten hätten allesamt Erfahrung in Jugendarbeit oder im Sicherheitsdienst. Zusätzlich absolvieren sie einen dreiwöchigen Kurs. Im Einsatz sind sie dann jeweils zu zweit. Erkennbar sind die Deeskalierer an ihrer Kleidung mit der Aufschrift «RailFair – Prävention».

Können denn jeweils fünf Zweierteams überhaupt etwas bewirken? «Man muss die Präventions-Assistenten als ein Element einer ganzen Reihe von Massnahmen sehen», sagt Daniele Pallecchi, Mediensprecher der SBB.

Zusätzlich zu den Präventions-Assistenten kämen beispielsweise sogenannte Grand frères/Grande soeurs sowie Schülerbegleiter zum Einsatz, die durch Vorbildfunktion und ein wachsames Auge vorbeugend wirken sollen. (ent/SDA)

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