Polizei veröffentlicht Fahndungsbilder Wer kennt die Schmuck-Diebe von Zürich?

Drei Unbekannte haben heute in Zürich eine Bijouterie überfallen und Schmuck im Wert von weit über einer Million Franken erbeutet. Die Polizei sucht fieberhaft nach den Tätern.

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Aufruhr in der Zürcher Innenstadt: An neuralgischen Punkten wie dem Bürkliplatz und dem Central kontrollieren heute Nachmittag schwerbewaffnete Polizisten zahlreiche Autos. Grund: Ein Raubüberfall auf ein Schmuckgeschäft mitten in der Stadt.

Etwa um 12.20 Uhr hatten drei Männer die Bijouterie «Harry Hofmann» an der Rämistrassse betreten und mit einer Faustfeuerwaffe das anwesende Verkaufspersonal bedroht.

Die Unbekannten entwendeten zahlreiche Schmuckstücke, Edelsteine und Bargeld aus der Auslage und einem angrenzenden Raum. Kurz darauf flüchteten sie zu Fuss Richtung Heimplatz mit einer Beute im Wert von weit über einer Million Franken.

Dritter Täter noch unbelichtet

Die alarmierte Stadtpolizei Zürich rückte sofort aus und löste eine Fahndung nach der flüchtigen Täterschaft aus. Inzwischen hat sie von zwei Tätern Fahndungsbilder veröffentlicht.

Einer der Täter wird als schlank und sehr gross (ca. 195 cm) beschrieben. Er hat rötliche Haare, trug eine Brille und einen kleinen Bart sowie einen auffälligen Anzug aus blauem Stoff mit Noppen. Er habe eine gepflegte Erscheinung gemacht und gebrochen Deutsch gesprochen.

Ein zweiter Täter wird ebenfalls als gross (ca. 190 cm), aber mit etwas festerer Statur beschrieben. Er hatte dunkle Haare und soll ebenfalls gebrochen Deutsch gesprochen haben. Der dritte Täter kann offenbar nicht näher beschrieben werden.

Das anwesende Verkaufspersonal, ein Mann und eine Frau, blieben bei dem Überfall glücklicherweise unverletzt.

Derselbe Täter wie in Zürich? Im vergangenen Mai wurde dieser Mann beim Trickdiebstahl in einer Düsseldorfer Bijouterie gefilmt. play
Derselbe Täter wie in Zürich? Im vergangenen Mai wurde dieser Mann beim Trickdiebstahl in einer Düsseldorfer Bijouterie gefilmt. Polizei Düsseldorf

Das Forensische Institut Zürich führte am Tatort eine umfassende Spurensicherung durch. Detektive der Stadtpolizei Zürich haben umgehend Ermittlungen aufgenommen und führen derzeit Befragungen durch.

Wiederholungstäter?

Laut einem Hinweis, der am frühen Abend bei BLICK einging, könnte es sich bei einem der Täter um denselben Mann handeln, der bereits am 20. Mai des vergangenen Jahres in Düsseldorf Uhren im Wert von einer halben Million Euro mitgehen liess.

Der Mann war als Kaufinteressent in das Schmuckgeschäft Christel Heilmann gekommen und hatte unbemerkt eine Schatulle mit insgesamt 14 Uhren erbeutet. Die seltenen Stücke sind bis heute nicht wieder aufgetaucht.

Der Trickdiebstahl wurde am vergangenen Mittwoch in der ZDF-Fahndungssendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst» nachgestellt.

Die Zürcher Polizei hat Kenntnis von dem Fall. Auf Anfrage sagt Polizeisprecher Michael Wirz: «Der Hinweis ging auch bei uns ein. Wir können derzeit noch nichts bestätigen, aber wir gehen der Sache nach.» (gr/noo)

Publiziert am 20.02.2016 | Aktualisiert am 15.04.2016
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4 Kommentare
  • Daniel  Hofmann 20.02.2016
    Ich hoffe für die Gesundheit aller Bürger, dass die Täter nicht auf der Flucht in der Innenstadt gestellt werden. Denn bei den heutigen Tätern, man bedenke 4 Männer mit Schusswaffen, zu was für ein Massaker das führen kann. Die heutige Täterschaft ist oft zu allem bereit und hat nicht viel zu verlieren. Sich denen in den Weg zu stellen, kann tödlich enden. Wo bitte waren die bewaffneten privaten Securities, welche die Bijouterien an der Bhf-Str. bewachen und vor Überfällen abschrecken sollten?
  • Hans  Dobeli 20.02.2016
    Ja leider wird die Polizei erst gerufen , wenn ein Verbrechen passiert unsere Polizisten sind ja keine Hellseher. Oder möchten sie ein bisschen Mindcontrol dann würde sich jedes Verbrechen verhindern lassen aber ich denke das wollen wir alle nicht. ( Big Brother Pur ) Nein Danke
  • heinz  häusler 20.02.2016
    in der schweiz funktionieren solche überfälle immer noch problemlos....und die Täter werden nie gefasst , weil sie schlauer sind als unsere Polizei....( siehe Vergangenheit div ähnliche taten )
    • Gisela  Niedermann , via Facebook 20.02.2016
      Das hat nichts mit dem jeweiligen Land zu tun, geschweige denn mit der Arbeit der Polizei oder Schlaumeierei der Täter. Bewaffneter Überfall erfolgt nicht angekündigt.