Schweizer (23) fällt im Gubristtunnel aus fahrendem Auto Polizei nimmt Kosovaren und Mazedonier fest

WEININGEN ZH - Im Gubristtunnel kam es am frühen Sonntagmorgen zu einem mysteriösen Vorfall. Ein Mann stürzte aus einem fahrenden Auto – der Lenker fuhr weiter. Nun hat die Polizei zwei Personen (beide 22 Jahre alt) festgenommen.

Wegen einer Öl-Spur ist der rechte Fahrstreifen im Gubrist gesperrt. play
Der Mann lag in der Gubriströhre Richtung Bern. Archivbild, 8989 Leserreporter

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Der Alarm ging um kurz vor 4 Uhr bei der Einsatzzentrale ein: Im Gubristtunnel liege ein Verletzter auf der Fahrbahn, meldete ein Autofahrer.

Der Mann war aus einem fahrenden Auto gestürzt, schrieb die Zürcher Kantonspolizei in einer Medienmitteilung. Ersten Erkenntnissen zufolge war das Fahrzeug Richtung Bern unterwegs, als sich plötzlich die Beifahrertüre öffnete und der Mann auf die Fahrbahn fiel. «Im Gubristtunnel gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h. Der Fahrer hat nur leicht abgebremst, bevor es zum mysteriösen Vorfall kam», sagt Marc Besson, Sprecher der Kantonspolizei Zürich. «Danach fuhr das Auto weiter.»

Identität des Opfers geklärt

Wie die Polizei jetzt mitteilt, konnte die Identität des Opfers geklärt werden. Es handelt sich um einen 23-jährigen Schweizer aus dem Kanton Bern. Er hat Kopfverletzungen und diverse Prellungen und Schürfungen erlitten, ist aber in stabilem Zustand.

Die Ermittlungen der Zürcher Kantonspolizei und der Staatsanwaltschaft haben am Nachmittag zu zwei Verhaftungen geführt. Es handelt sich dabei um mutmassliche Fahrzeuginsassen. Die zwei 22-jährigen Männer stammen aus dem Kosovo und Mazedonien. Sie wurden in den Kantonen Bern und Solothurn festgenommen. Zeugenaussagen hatten die Ermittler auf die Spur der beiden Männer gebracht. Sie werden nun in Zürich befragt. Noch ist unklar, wie das Opfer aus dem Fahrzeug gestürzt war.

Autofahrer, die hinter dem Fahrzeug unterwegs waren, konnten rechtzeitig bremsen und kümmerten sich um den Verletzten. Mit der Ambulanz wurde er ins Spital gebracht.

Der Gubristtunnel: Nadelöhr der Zürcher A1-Nordumfahrung. play
Der Gubristtunnel: Nadelöhr der Zürcher A1-Nordumfahrung. GoogleMaps

Tunnel-Kameras werden ausgewertet

Aufnahmen der Tunnel-Kameras könnten bei der Aufklärung des mysteriösen Falls helfen. Das Bildmaterial werde derzeit ausgewertet, sagt Besson. 

Die Kantonspolizei sucht nach Personen, die weitere Angaben zum Vorfall sowie insbesondere zum beteiligten Auto machen können. Augenzeugen können sich bei der Kapo Zürich melden: 044 247 22 11. (lha/jvd)

Publiziert am 06.03.2016 | Aktualisiert am 11.10.2016
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24 Kommentare
  • Franz  Méllet , via Facebook 07.03.2016
    Und was ziehen Wir für Schlüsse daraus? Ganz einfach und nüchtern: Es gibt nun mal keine Integration tausender von Jugendlicher aus diesen Herkunftsländern, und es wird in diesem Stile auch weiter gehen, noch in hundert Jahren werden diese Leute so bleiben, da hilft für uns nur weiterträumen! Ja, da haben wir uns was eingebrockt!
  • Rolf  Wittwer 06.03.2016
    ..und die Kameras werden wieder kaum bis gar nicht auflösende Informationen liefern können. Mag ja sein, dass der Fall geklärt würde, dann hätten die "Fremdenfeinde" wieder neue Argumente. "Ironie aus".
  • Sonja  Zwicker 06.03.2016
    Warum nur wundere ich mich nicht über die Herkunft der beiden Verhafteten?
  • Ernst  Loretz , via Facebook 06.03.2016
    Na, da haben wir doch wieder so liebe Erdenbürger,diesmal bestimmt nicht nur solche die Aepfel klauen.Das war Tötungsabsicht, dazu braucht es keinen Kriminologen, noch das Abwarten der Ueberwachungsbilder.Jeder normale Mensch würde sonst anhalten, wenn einer versehentlich aus dem Auto fallen würde. Diese Bürschchen nahmen den Tod des jungen Mannes billigend in Kauf,da sie genau wissen, dass ein ausweichen im Tunnel fast unmöglich ist. Dank des geringen Verkehrs hat das Opfer zum Glück überebt.
  • tom  tomason 06.03.2016
    Soso, voll integrierte, einer aus dem Kosovo und einer aus Mazedonien, verlieren unbemerkt einen Schweizer erster Generation während der Fahrt durch den Gubrist. Einfach Herrlich