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Knarrensalat und Morgenstern: Polizei entwaffnet Winterthur

WINTERTHUR – Die Zürcher legen ihre Waffen nieder: Die freiwillige Waffenabgabe brachte heute in Winterthur viel Explosives und einiges Kurioses zu Tage.

Aktualisiert um 19:35 | 24.10.2009
Letztes Aufgebot: Winterthurer verliert an Feuerkraft. (Reuters)
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An insgesamt fünf Samstagen kann die Bevölkerung in Zürich nicht angemeldete Waffen und dergleichen in sichere Hände zurückgeben. Diesmal war Winterthur dran. Und die Bilanz ist eindrücklich. Seit heute ist die Winterthurer Polizei im Beistz eines eindrücklichen Waffenarsenals.


  • 230 Karabiner 11 und 31
  • 80 Langgewehre
  • 85 Sturmgewehre 57
 
  • 83  Armeepistolen und –revolver
  • 133  private Pistolen und Revolver

  • 103  private Gewehre

  • 235  Bajonette
  
  • 1  Morgenstern
 
  • rund 350 kg Munition

    Lange bleibt den Ordnungshütern diese Feuerkraft aber nicht erhalten: Die Waffen sind samt und sonders zur Vernichtung bestimmt. Zu welchem Zweck der unbekannte Winterthurer zu Hause einen Morgenstern bunkerte, wurde von der Polizei übrigens nicht abgeklärt. (bih)
  • Auch Thurgauer gaben Waffen ab

    Auch die Thurgauer haben heute bei der zweiten Waffen-Sammelaktion der Kantonspolizei in Steckborn zahlreiche Waffen entsorgt. Insgesamt nahm die Polizei rund 320 Waffen, knapp 18´000 Stück Munition sowie 20 Kilogramm Sprengstoff entgegen

    Das sagen Blick.ch-Leser
    Pierre Müller, Winterthur - 21:30 | 24.10.2009
    » Irgendwie unverständlich. Da laufen 20 Jährige im Militär mit Waffen rum, nach mind. 4 Wochen RS gar mit voll eingesetzem Magazin und möglicherweise durchgeladener Waffe. Machen zwischen 18/20/24 Wochen Militärdienst mit allen erdenklichen Waffengattungen Dienst, und von Waffensammler will man, das sie Erbstücke, Sammlerstücke und sonstige möglichen Waffen abgeben. Warum zieht man nicht gleich auch die Waffen von der Armee ein???
    Urs Hagen, Baar - 21:26 | 24.10.2009
    » Sehr schade was da alles abgegeben wird. Da sind ja teils Waffen darunter die dem Sportschützen oder Waffensammler die Sammlung ergänzen würde. Ich suche schon länger für ein Milbank-Amsler 18mm von 1860 ein Hahn, würde mich nicht wundern wenn irgend eine alte Frau in ihrer Begeisterung ein komplettes Gewehr zerstören lässt. Oder eine SIG 210 als Sportschütze, eine sehr gute und schöne Waffe. Es wurde schon viel zerstört was in Jahren danach zum Gejammer geführt hat.
    Edmund Naef, Amden - 20:25 | 24.10.2009
    » Es gibt kein Volk auf diesem Planet, welches sich freiwillig entwaffnet. Die Schweiz ist wieder einmal ein Sonderfall, aber Dummheit, Unterwerfung und Kurzsichtigkeit kennt keine Grenzen. Der Tag wird kommen an dem wir wehrlos und weinend vor Terroristen oder kriminellen Zuwanderern stehen werden, ohne Waffe. MIt dieser Entwaffnungsaktion machen wir uns weltweit lächerlich.
    Luis Livers, Breil/Brigels - 20:11 | 24.10.2009
    » Kann ein Mensch so naiv sein, ja er kann offensichtlich. Im Wissen, dass sich Tausende in den letzten Jahren neu und modern bewaffnet haben, Tausende, die gewohnheitsmässig Gebrauch davon machen werden, wenn es ihnen passt. Mit diesem Wissen die Waffen freiwillig abzugeben, dümmer kann Mann/Frau ja gar nicht mehr sein. Abgesehen davon, dass viele Väter und Grossväter den Karabiner den Nachfahren als ERINNERUNGSSTÜCK vermacht haben. Ehre - Fehlanzeige!
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