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Bertrand Piccards Solarflugzeugprojekt «Solar Impulse» ist auf Kurs. Davon hat sich Bundesrat Moritz Leuenberger heute auf dem Militärflugplatz Dübendorf ZH überzeugt.
Der Flugpionier und Psychiater Piccard will mit dem ausschliesslich mit Sonnenenergie betriebenen Flugzeug rund um die Welt fliegen – bei Tag und Nacht. Zwischenlanden wollen Piccard und sein Co-Pilot André Borschberg nur, um sich am Steuerknüppel abzulösen.
Der Flugzeug-Prototyp weist eine Flügelspannweite von 61 Metern auf. Anfang 2009 sind erste kurze Flugtests geplant, der Rekordflug ist für 2011 vorgesehen.
«Mehr als nur ein Symbol»
Für Bundesrat Leuenberger ist «Solar Impulse» viel mehr als nur ein Symbol für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Der begeisterte Verkehrsminister sieht viele positive Auswirkungen für die Schweiz: Das Projekt trage das Bild einer «zukunftsorientierten und innovationsfreudigen Schweiz in die Welt hinaus».
Zudem werde dieses Abenteuer zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die neuen Technologien beitragen. Auch stelle es die Leistungsfähigkeit der schweizerischen Forschung und Innovation unter Beweis, so Leuenberger.
Bund unterstützt das Projekt
Der Bund begleitet Piccards Projekt seit dessen Start im Jahr 2003. Die wichtigsten Beispiele dafür sind die Unterstützung durch die Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), deren Forscher dem Projekt als wissenschaftliche Berater zur Seite stehen.
Unterstützung bietet auch der Hangar des Büros für Flugunfalluntersuchung am Militärflugplatz Payerne VD, dessen Planung auf die grosse Spannweite des Solarflugzeugs ausgelegt wurde. Er steht rechtzeitig für die ersten Testflüge zur Verfügung. (SDA/odj)