Exklusiv: 360-Grad-Rundgang Nachts im Mörgeli-Museum

Bald sieht Christoph Mörgeli «sein» Medizinhistorisches Museum nur noch von aussen. Blick.ch war mit ihm nochmals drin und hat exklusiv 360-Grad-Panoramabilder machen können. Kommen Sie mit auf den virtuellen Rundgang durch das Grusel-Kabinett!

  • Publiziert: 26.09.2012, Aktualisiert: 27.09.2012

Multimedia-Fotograf Dominik Baumann steht mit Christoph Mörgeli zwischen den gruseligen Präparaten im Medizinhistorischen Museum der Uni Zürich. Es ist bereits nach 19 Uhr an diesem Dienstagabend; für das Publikum ist die Ausstellung bereits geschlossen.

«27,5 Jahre war ich jetzt hier. Ich habe das Museum gestaltet. Es ist wie mein Kind», erklärt Mörgeli, der nach seiner Entlassungsankündigung wohl seine letzte Woche als Leiter des Museums und Instituts verbringt.

«Es ist bitter, wenn der neue Chef sagt, das Museum habe keinen Wert.» 38 Sonderausstellungen habe er während seines Wirkens realisiert. «Und an der langen Nacht der Museen kamen über 1200 Besucher hierher. Da kann man nicht sagen, das Museum habe keinen Wert.»

Stattdessen erachte er es als entwürdigend, dass man ihm vorwerfe, die Exponate seien verstaubt und würden teilweise vor sich hingammeln.

Nachts im Museum mit Mörgeli. Der SVP-Hardliner wirkt für einmal hintersinnend und nostalgisch.

Beliebteste Kommentare

  • Isabella  Rickenbacher
    Das haben Museen so in sich, dass sie aus der "guten alten Zeit" erzählen und dadurch etwas "verstaubt" wirken. Nur wer das Vergangene kennt, kann an der Zukunft arbeiten. Hoffentlich bleibt uns dieses Museum mit den interessanten Exponaten erhalten.
  • Markus  Seiler , via Facebook
    Höchst interessantes Museum. Werde es sobald als möglich aus der Nähe betrachten. Ordentlich gestaltet und übersichtlich. Der Onlinerundgang hat mir sehr imponiert.

Alle Kommentare (12)

  • Hilton  Frey , via Facebook
    Sehr tolle Bilder. Einfach grossartig dieses Museum. Es ist wirklich beschämend für die Uni Zürich, diesen kompetenten und mit der Schweiz gutmeinenden Professor zu entlassen nur weil er hie und da eine Bemerkung zum Beispiel über die Deutschen gemacht hat. Und genau die Intellektuellen an der Uni fordern Toleranz für andersdenkende - es tut einem das Herz weh- jedermann sieht doch wie der Professor sich mit diesem Museum identifiziert - ja man könnte schon sagen Teil des Inventars geworden ist- Bitte liebe Uni Zürich springe über Deinen Schatten und mache den Entscheid wieder rückgängig. Das ist Möglich, alle Entscheide können hinterfragt werden, niemand verliert sein Gesicht. Warum nicht einmal an der verstaubten Zürcher Uni einen unkonventionellen Schritt tun meine Herren Uni-Räte!
  • Alexa  Baumann , Glarus , via Facebook
    das museum sieht auf den fotos spannend aus..
  • Schoch  Hans U.
    Eines muss man Herr Mörgeli lassen: der Mann hat Standvermögen. Die vielen Besserwisser und Schlchmacher können ihm nicht das Wasser reichen. Im übrigen finde ich die Idee mit den tollen Bildern besser als alles, was in diesem Zusammenhang geschrieben wurde.
  • Samul  Würst , via Facebook
    Interessant, faszinierend und wissensumspannend!
  • Kavka  Ferenc
    27,5 jahre! ich glaube herr moergeli hat jetzt lange genung in der "geschuetzten werkstaette" verbracht. ueberhaupt frage ich mich schon laenger, wie es moeglich war, so lange eine "schuetzende hand" ueber sich gehabt zu haben.
Seite 1 2 »
Seitenanfang

Top 3

1 Streit in Zürich Frauen stechen auf Mädchen (15) einbullet
2 Das Herz Stadträtin Ruth Genner tritt 2014 nicht mehr anbullet
3 Zürcher Lehrling findet Papi peinlich Tom (16) verschenkt seinen Vaterbullet

Schweiz