Bald sieht Christoph Mörgeli «sein» Medizinhistorisches Museum nur noch von aussen. Blick.ch war mit ihm nochmals drin und hat exklusiv 360-Grad-Panoramabilder machen können. Kommen Sie mit auf den virtuellen Rundgang durch das Grusel-Kabinett!
Multimedia-Fotograf Dominik Baumann steht mit Christoph Mörgeli zwischen den gruseligen Präparaten im Medizinhistorischen Museum der Uni Zürich. Es ist bereits nach 19 Uhr an diesem Dienstagabend; für das Publikum ist die Ausstellung bereits geschlossen.
«27,5 Jahre war ich jetzt hier. Ich habe das Museum gestaltet. Es ist wie mein Kind», erklärt Mörgeli, der nach seiner Entlassungsankündigung wohl seine letzte Woche als Leiter des Museums und Instituts verbringt.
«Es ist bitter, wenn der neue Chef sagt, das Museum habe keinen Wert.» 38 Sonderausstellungen habe er während seines Wirkens realisiert. «Und an der langen Nacht der Museen kamen über 1200 Besucher hierher. Da kann man nicht sagen, das Museum habe keinen Wert.»
Stattdessen erachte er es als entwürdigend, dass man ihm vorwerfe, die Exponate seien verstaubt und würden teilweise vor sich hingammeln.
Nachts im Museum mit Mörgeli. Der SVP-Hardliner wirkt für einmal hintersinnend und nostalgisch.
Beliebteste Kommentare
Alle Kommentare (12)