Nach Verlust droht Sparzwang bei der grössten Tanzparty der Schweiz Spart die Street Parade die Bühnen weg?

ZÜRICH - Wegen der vielen Terroranschläge in diesem Jahr haben vor allem weniger Familien an der Street Parade teilgenommen. Das Ergebnis: Weniger Einnahmen. Diese Verluste müssen nun irgendwie kompensiert werden.

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Trotz Traumwetter und rund 900'000 Besuchern schliesst die Street Parade 2016 wohl mit einem Minus ab. 

Grund für die roten Zahlen seien in erster Linie die gesteigerten Ausgaben für Sicherheitsvorkehrungen wegen der vorangehenden Terror-Anschläge, berichtete die «SonntagsZeitung».

Zudem hätten die Angst vor Anschlägen auch weniger Familien an der Street Parade teilgenommen – der Getränke-Verkauf blieb deshalb unter den Erwartungen.

Sponsoren oder Sparen

Das Loch in der Kasse hat offenbar auch Auswirkungen auf die nächste Ausgabe des Anlasses. Die Parade dürfte künftig an Attraktivität verlieren. Sollte es nicht gelingen, genug neue Sponsoren zu finden, müsse sie das Angebot im kommenden Jahr heruntergefahren werden, sagt Street-Parade-Sprecher Stefan Epli zu Radio Energy.

Konkret: «Es ist denkbar, dass wir weniger Bühnen oder LED-Screens entlang der Route aufstellen werden.»

Immerhin: Das Kernstück der Street Parade, die Lovemobiles, würden aber sicher nicht verschwinden, sagt Epli. Und auch bei der Sicherheit wolle man in Zukunft nicht sparen. (vac)

Publiziert am 10.10.2016 | Aktualisiert am 11.10.2016
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8 Kommentare
  • Peter  Rappo aus Feldkirch
    10.10.2016
    Na ja solange die Besucher kamen wurden auch die Preise nach oben korrigiert, jetzt wo die Schmerzgrenze erreicht ist und weniger Besucher anlockt sucht man nach allen möglichen Ursachen. Viele können sich einfach diese Preise nicht mehr leisten. Da müssten die Organisatoren über die Bücher gehen.
    • Marco  Weber 11.10.2016
      Welche Preise kann man sich nicht mehr leisten? Getränke? Essen? Kann man mitnehmen oder in den Umliegenden Geschäften einkaufen
  • Marcel  Hodel 10.10.2016
    So what? Wenn rote Zahlen geschrieben werden muss man reduzieren wie in jedem Haushalt oder die Stadt anzapfen. Die Geld genug für Opernhaus, Stadien und so weiter und so fort.
  • Jan  Felix 10.10.2016
    Das Opernhaus kriegt jedes Jahr CHF 85‘000‘000.- von der öffentlichen Hand.
    Das macht CHF 300.- Steuergelder für jeden (!) Opernhaus Eintritt.
    Und die Streetparade kriegt nichts, obwohl die Streetparade an einem Tag 4x mehr Besucher hat als das Opernhaus im ganzen Jahr.
    Da könnte man locker 2 Millionen (Lohn des Opernhaus Direktors) abzwacken und der Streetparade geben.
    • Felix  Saxer aus Ruswil
      10.10.2016
      Ein Opernhaus ist absolut nicht vergleichbar mit einer sinnlosen Veranstaltung für zugedröhnte und besoffene Selbstdarsteller, die den Kick nur bei ekelhaftem Lärm finden und nichts als Abfallhäufen und Fäkalien hinterlassen. Das Opernhaus gehört in die Sparte Kultur, die Streetparade in die Kategorie lärmige, unnötige Party mit jeweils Schwerverletzten und vielen anderen ärztlichen Notfällen.
    • Aegerter   Fritz aus Luzern
      10.10.2016
      Felix, das ist ansichtssache. Mich nerft auch, dass so viel Geld für gequitsche und furchtbaren Gesang ausgegeben wird. Ich meine das Opernhaus oder kkl, nicht die steetparade.
    • Thomas   Wassmer 11.10.2016
      Der Herr Saxer muss natürlich recht haben, weil er für klassische Musik einsteht.
      Genug Ironie. Herr Saxer, die Streetparade ist genau so ein kultureller Anlass wie jede Aufführung im Opernhaus.
      Oder sind die jetzt einfach höher zu gewichten, weil sich da besser gestellte besaufen?
    • Marco  Weber 11.10.2016
      Herr Saxer darf man noch eine andere Meinung als Ihre haben, oder ist nur noch das gut und recht und erlaubt was der Herr Saxer so mag? Weis die Weltelite das Sie zukünftig Herrn Saxer fragen muss was Ihm so gefällt damit man nur das umsetzt? Herr Saxer Sie sind nicht der Mittelpunkt der Welt und zum Glück gibt es verschiedene Geschmäcker und Meinungen!