Nach Sex-Attacken in Uster ZH hat Silvie Bühler (50) Angst «Ohne Hund traue ich mich nicht in den Wald»

Silvie Bühler (50) geht zwei- bis dreimal pro Woche mit ihrer Schäferhündin Lola (11) im Wald hinter der Asylunterkunft spazieren. Nach der brutalen Attacke geht nicht nur bei ihr die Angst um.

«Man hat schon ein mulmiges Gefühl»

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Es ist die absolute Horrorvorstellung: Eine Frau geht im Wald joggen und wird von einem Unbekannten angegriffen. Der Mann zerrt sie ins Unterholz und fällt dort über sie her. Genau das ist am Sonntagmorgen einer Joggerin (37) in Uster ZH passiert. Nur durch Zufall wurde eine Spaziergängerin auf ihre Schreie aufmerksam und bewahrte die Joggerin vor dem Schlimmsten. Der Täter: Ein abgewiesener Asylbewerber (28) aus Marokko. Seine Unterkunft liegt nur wenige Hundert Meter entfernt vom Tatort. Der Mann wurde festgenommen. Und er hat neben dieser Tat einen weiteren Übergriff auf eine Frau gestanden.

Silvie Bühler mit ihrer Schäferhündin Lola. play
Silvie Bühler mit ihrer Schäferhündin Lola. Joseph Khakshouri

Zwei Tage nach der brutalen Attacke geht bei Joggern und Spaziergängern in Uster dennoch die Angst um. «Ohne Hund traue ich mich nicht in den Wald», sagt Silvie Bühler (50). Zwei- bis dreimal pro Woche geht die Hausfrau mit ihrer Schäferhündin Lola (11) im Wald hinter der Asylunterkunft spazieren. «Mit ihr habe ich keine Angst, sie würde mich ganz sicher verteidigen», ist Bühler überzeugt.

Auch Fritz Schaub (69) ist besorgt. Täglich geht der Hundebesitzer aus Uster mit seinen drei Neufundländern im Wald Gassi. Am Abend übernimmt häufig seine Frau die Runde: «Jetzt lasse ich sie nicht mehr alleine gehen. Ausserdem habe ich sofort einen Pfefferspray für sie bestellt.» Schaub fiel in den letzten Wochen öfter im Wald ein Bewohner der Unterkunft auf: «Das kam mir komisch vor, einfach, weil er als Einziger dort unterwegs war.»

 «Ich habe meiner Frau einen Pfefferspray bestellt.» Anwohner Fritz Schaub play
«Ich habe meiner Frau einen Pfefferspray bestellt.» Anwohner Fritz Schaub Joseph Khakshouri

Am Dienstag nahm die Polizei zudem einen Asylbewerber (29) aus Tune­sien fest, dem ein Einbruch in eine Baubaracke zur Last gelegt wird. Es sei von einer zufälligen Häufung der Vorfälle auszugehen, teilte die Stadt Uster gestern mit, kündigte aber an, die Polizeipräsenz bei der Asylunterkunft zu erhöhen. Als Reaktion auf das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung.

Die Asylunterkunft in Uster liegt direkt am Waldrand. play
Die Asylunterkunft in Uster liegt direkt am Waldrand. Joseph Khakshouri

Die Staatsanwaltschaft See-Oberland hat Antrag auf Untersuchungshaft für den geständigen Marokkaner gestellt. Eine Hoffnung der Behörden wurde gestern zerschlagen: Seine DNA-Probe stimmt nicht mit jener überein, die am Tatort des ungelösten, brutalen Vergewaltigungsfalls von Emmen LU gefunden wurde.

Publiziert am 12.01.2016 | Aktualisiert am 13.01.2016
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Brutale Vergewaltigung Brutale Vergewaltigung: So fühlt Emmen mit dem Opfer

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70 Kommentare
  • Karya  Starlaresc 13.01.2016
    @Sarah Keller
    So ist das. Ich stimme Ihnen voll und ganz zu.
  • Ernst  Rietmann aus Weinfelden
    13.01.2016
    Ich staune ja schon über verschiedene Kommentare. Da wird über Sicherheit gesprochen, die wir schon seit längerer Zeit nicht mehr haben. Beispiel: wenn ich heute einen Fussball-Match besuche, weiss ich nicht, ob ich nicht ins Visier von gewalttätigen Hooligans oder zwischen Fronten gerate, nur regt sich darüber kaum einer auf. Überall werden hohe Sicherheitskosten bezahlt! Ich selbst war als früherer häufiger normaler Matchbesucher mehrmals in solchen Situationen. Darum gehe ich nicht mehr.
  • Marc  Grouven 13.01.2016
    Nicht Jammern, ....das wird leider nun zum Alltag in unserem "Bananenstaat", und vermutlich wird es noch viel Schlimmer !!!!
  • Richard  Schenker , via Facebook 13.01.2016
    Es ist einfach entsetzlich dass eine Frau nicht mehr ohne Angst alleine durch einen Wald laufen kann.
    Wie stehen am Anfang einer Verrohung unserer Gesellschaft wenn der massiven Zuwanderung aus patriarchisch gelebten Regionen nicht endlich Einhalt geboten wird.
    Muss sich ein Schweizer bald rechtfertigen wenn er zum Arzt geht weil wir soviele grössere Probleme haben? Können arbeitslose Schweizer bald auf keine Unterstützung mehr hoffen weil die Steuergelder in die Integrationsprojekte fliessen?
  • Uriella  Bianca aus Buhwil
    13.01.2016
    unsere Täterschützer und linken Ideologen können alles erklären. Und werden alles tun damit der Marokkaner nicht ausgewiesen wird und ein Sondersetting bekommt. Irgendwann einmal ist es genug, und an der Zeit für rabiate Gegenwehr. Von Gerichten und Politikern ist man verlassen. ,