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Das Dach im Letzi wird abgestützt. In der Stahlkonstruktion sind Risse aufgetreten. (Keystone)
Stadionmanager Peter Landolt: «Wir setzen alles daran, dass am 7. März gespielt wird. Aber das Stadion muss sicher sein.» Bleibt der Letzi wegen dem Riss in einem Stahlträger geschlossen, hat das fatale Folgen. Für die Klubs, die Liga und die Stadt Zürich als Vermieter.
GC würde laut «20 Minuten» nach St. Gallen ausweichen, der FCZ nach Vaduz. GC-Präsident Urs Linsi: «Das Szenario St. Gallen wäre der Super-Gau. Alle wünschen sich, dass der Letzi wieder aufgeht.»
Logistisch sind die Klubs gefordert: Ticketing und Transporte sind zu reorganisieren. «Das wird ein Riesenaufwand», sagt FCZ-Boss Ancillo Canepa.
Der finanzielle Schaden wäre riesig: Bleibt der Letzi bis Saisonende zu, fallen acht GC- und sieben FCZ-Heimspiele aus.
Weniger Einnahmen, mehr Ausgaben (neue Stadionmieten, Transport, Sicherheitskosten, etc). Kosten in zweistelligem Millionen-Bereich! Wer muss blechen? Voraussichtlich die Stadt Zürich. Denn Canepa und Linsi sagen unisono: «Wir sind Mieter, die Stadt wäre schadenersatzpflichtig.»
BLICK fragt nach. Walter Angst vom Mieterverband: «Der Einnahmeausfall wird wohl entschädigt, eventuell könnten auch die Umtriebe geltend gemacht werden. Bei den Sicherheitskosten ist die Hürde höher. Grundsätzlich gilt: Schadenersatz im Mietrecht ist sehr kompliziert.»
Die wahrscheinlichste Lösung: Im Letzi wird gekickt, das Dach wird von Kränen gestützt. «Lieber in einem Provisorium spielen, als woanders», sagt Landolt.
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Einer der 31 Dachträger aus Stahl hat Risse. (zVg)