Liken Sie Blick auf Facebook

Menschlicher Roboter: «Roboy darf keine Angst machen»

  • Publiziert:
So soll Roboy aussehen. play

So soll Roboy aussehen.

(ZVG)

ZÜRICH - Ein Team der Uni Zürich entwickelt einen Roboter mit menschlichen Zügen.

Er ist 1,30 Meter gross, hat einen niedlichen, runden Kopf und bewegt sich wie ein Mensch: Der Roboter Roboy, der derzeit im Artificial Intelligence Laboratory der Uni Zürich entwickelt wird.

Das Projektteam um Initiant Rolf Pfeifer wird Roboy im März 2013 an der internationalen Robotikmesse in Zürich der Weltöffentlichkeit präsentieren. Dort soll er die Besucher mit Gesichtserkennung und Sinnen wie Hören und Reden begeistern.

Im Gegensatz zu seinem berühmten Vorgänger Ecce-Robot sieht Roboy auffallend menschlich aus. «Er kriegt auch noch Augen», sagt Adrian Burri vom Projektteam. Die geringe Körpergrösse habe man gewählt, damit der Roboter dem Publikum keine Angst mache.

Roboy ist Fan von «Wall-E»

Auf Menschlichkeit setzt man auch mit einem Facebook-Profil, das für Roboy eingerichtet wurde. So ist er Fan des Films «Wall-E» und der Serie «Big Bang Theory».

«Es ist eine Gratwanderung: Roboy soll möglichst attraktiv aussehen. Er darf aber auch nicht beängstigend echt wirken», sagt Burri.

Mit dem skelettartigen Roboy möchte das Team zeigen, an welchen Themen im Bereich Robotik geforscht wird und welche Technologien bereits serienreif eingesetzt werden können. Rolf Pfeifer: «Da sich Roboter physisch in der Umwelt bewegen, führt dies zu völlig neuen Interaktionen zwischen Mensch und Maschine.»

Top 3

1 200'000 Franken Schaden Polizei schrottet ihr eigenes Panzerfahrzeugbullet
2 Crash in der Kurve Erst das Gartenhaus stoppte den Lastwagenbullet
3 1 Jahr Zürcher Sexboxen Stadt zufrieden – Freier sauerbullet

Schweiz