Nach dem tödlichen Streit vor dem Zürcher Kult-Club Kaufleuten ist der Vater der Opfer untröstlich. Und Messerstecher Shivan Mohamed wird europaweit gesucht. Bisher erfolglos.
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Polizeilich gesucht: Döner-
Verkäufer Shivan Mohamed (21). (Kapo ZH)
Drei Tage nach dem tödlichen Messerangriff vor dem Zürcher Kult-Club Kaufleuten ist der dringend tatverdächtige Shivan Mohamed (21) aus Uerikon ZH noch immer flüchtig. Das Motiv der Bluttat bleibt rätselhaft.
Mit zehn Messerstichen soll der Iraker die Brüder Vigan (†23) und Visar M.* (20) aus Hombrechtikon ZH niedergestreckt haben. Vigan verlor so viel Blut, dass er auf der Strasse starb.
Der Vater der Opfer kann nicht verstehen, wieso sein ältester Sohn sterben musste und sein mittlerer schwer verletzt auf der Intensivstation liegt. «Was hat den Täter nur geritten? So viel ich weiss, haben meine Söhne nach dem Streit auf der Strasse auf ein Taxi gewartet. Da hat er ihnen aufgelauert», sagt Ismet M.* (51). Warum jemand so schnell ein Messer zückt, kann er sich nicht erklären. «Ich verstehe nicht einmal, warum so junge Leute überhaupt ein Messer dabei haben.»
Der Gesundheitszustand von Vigans Bruder Visar ist kritisch. «Wir durften heute den ganzen Tag nicht zu ihm ins Spital. Er bekommt sehr starke Medikamente», sagt der Vater besorgt.
Auch die Freunde der Brüder begreifen die Tat nicht. Selbst jene nicht, die in der Samstagnacht mit Vigan im Kaufleuten seinen 23. Geburtstag feierten. «Ich glaube, nur die beiden und der Täter wissen wirklich, worum es bei dem Streit ging», sagt ein Kollege.
* Namen der Redaktion bekannt
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