Mehr Platz und wärmer Pfarrer Sieber weiht in Zürich neuen Pfuusbus ein

ZÜRICH - Die Sozialwerke Pfarrer Sieber haben einen neuen Pfuusbus. Dieser bietet neu mehr Platz für die Obdachlosen.

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Die Sozialwerke Pfarrer Sieber haben am Montag ihren neuen Pfuusbus eingeweiht. Der neue Bus bietet mehr Schlafplätze als der alte, der nach 15 Jahren ausgemustert werden musste. Dazu kommt ein neues, isoliertes Vorzelt, in dem ebenfalls übernachtet werden kann.

Im neuen Pfuusbus stehen 15 Schlafplätze für Obdachlose bereit, drei mehr als im alten Bus. Hinzu kommen 25 Plätze im isolierten Vorzelt. Erneuert wurde auch die Heizung: Die Wärme kommt nicht mehr von stromfressenden Baulüftern, sondern von Holzpellets.

Gemäss Angaben der Sozialwerke Pfarrer Sieber wurde der neue Pfuusbus, eine Occasion aus dem Jahr 2005, ausschliesslich mit Spendengeldern finanziert. Die dafür nötigen 120'000 Franken seien in nur vier Monaten zusammengekommen.

SCHWEIZ SOZIELWERK PFARRER SIEBER PFUUSBUS play
Pfarrer Ernst Sieber posiert in seinem neuen Pfuusbuss im Albisgueetli. KEYSTONE/Ennio Leanza

Der Pfuusbus beim Albisgüetli ist ab (Morgen) Dienstag bis im April 2017 jede Nacht geöffnet und bietet Obdachlosen ein Bett, eine warme Mahlzeit und Gesellschaft. Das Hilfswerk von Pfarrer Ernst Sieber verzeichnet im Pfuusbus jeden Winter über 3500 Übernachtungen. (SDA)

Publiziert am 15.11.2016 | Aktualisiert am 15.11.2016
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3 Kommentare
  • Alfred  Steiner , via Facebook 15.11.2016
    Im Grunde genommen wäre so eine Institution, ganz klar Sache der Stadt Zürich. Ich war mal eine Zeit lang mit dem Urdörfli verbunden, was ich schon als eine sehr positive Sache empfunden habe. Toll, dass es nun auch für einen neuen PfuusBus gereicht hat.
  • Annemarie   Setz 15.11.2016
    Es ist ganz einfach bewundernswert, wie sich Pfarrer Sieber seit Jahren für die Obdachlosen einsetzt. Dank Spenden konnte dieser Bus eingeweiht werden.f Es wäre an der Zeit, dass gewisse Manager und Politiker der oberen Klasse etwas von ihrem Zahltag abgeben würden. Aber die halten ja alle ihr Geld unter dem Deckel.
  • Heinrich  Ochsner 15.11.2016
    gebt doch dem Herr Sieber einen Teil des Zahtags von den Bundesräten, denn um Spass zu haben braucht es ja nicht viel Geld. Viel mehr leistet ja eh niemand von den Damen/Herren. Könnte ja auch mit Beratergagen Einsparungen gemacht werden, für dieses Geld könnten die Obdachlosen dann 5 Busse bekommen!