Mann (51) stirbt bei Schiesserei in Weiach ZH – Frau (47) schwer verletzt: «Verzweifelte Frau im Pyjama suchte Hilfe»

WEIACH ZH - Eine Frau ist in der Nacht auf Sonntag in Weiach durch einen Schuss schwer verletzt worden. Ein Mann (51) wurde getötet.

Mann stirbt bei Schiesserei, Frau schwer verletzt

Top 3

1 Drama im Circus-Knie-Zelt Artisten-Chef stirbt an Herzversagen
2 Kuschel-Justiz! Mit diesem Messerstecher war der Staat zu nett
3 Bahnhof Stadelhofen nur beschränkt befahrbar Pendler-Chaos im...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
51 shares
19 Kommentare
Fehler
Melden

Bluttat in Weiach. In einem grossen Einfamilienhaus in der kleinen Zürcher Gemeinde am Rhein fand die Polizei heute Nacht einen toten Mann und eine schwer verletzte Frau. Was ist in diesem ruhigen Quartier geschehen?

Vor dem relativ neu erbauten Haus mit dem grossen, überdachten Balkon steht ein Segelflieger, der Besitzer der Immobilie soll bei einem Handwerksbetrieb arbeiten. Die Polizei sagt, sie sei aus dem betroffenen Haus selbst alarmiert worden.

Fakt ist: Eine Frau (47) wurde um etwa 4 Uhr angeschossen und schwer verletzt. Ein Mann (51) starb an seinen Schussverletzungen. Ein weiterer Mann (48), der sich im Haus befand, blieb unverletzt. Ein Rettungshelikopter flog die Frau ins Spital.

play

Im Quartier sei mitten in der Nacht eine Frau im Pijama gesehen worden, die verzweifelt Hilfe suchte, sagt eine Nachbarin. Sie sei vor ihrer Türe gestanden, aus Angst habe sie aber nicht geöffnet. Die Frau sei dann andernorts eingelassen worden. Um wen es sich handelte, konnte sie nicht sagen.

Beim 48-Jährigen, der unverletzt blieb, könnte es sich um den Hausbesitzer G.R.* handeln. «Er ist ein netter Mann mit grauen Haaren», sagt eine Frau, die ebenfalls im Quartier wohnt. Er lebe aber relativ zurückgezogen. Im Dorf kenne man ihn einfach, als «den mit dem Segelflieger vor dem Haus». Seine Freundin besuche den allein lebenden Mann jeweils.

Die Tat ereignete sich in Weiach ZH am Rhein. play

Die Tat ereignete sich in Weiach ZH am Rhein.

Screenshot Google Maps

In welchem Verhältnis die drei Personen standen, ist noch völlig unklar, sagt ein Polizeisprecher. «Wir wissen auch noch nicht, wer geschossen hat.» Man könne im Moment nicht einfach davon ausgehen, dass der unverletzte Mann der Schütze gewesen sei.

Die genauen Umstände werden durch die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei Zürich, das Forensische Institut Zürich FOR und das Institut für Rechtsmedizin untersucht. (bih/SDA)

* Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 17.01.2016 | Aktualisiert am 17.01.2016
teilen
teilen
51 shares
19 Kommentare
Fehler
Melden

19 Kommentare
  • Willi  Meier aus Saland
    17.01.2016
    Ich bin schon ziemlich alt.In den 50-ern gab es Deubelbeiss/Bannwart und in den USA Caryl Chessman .Das waren für diese Zeit aufregende Fälle.Heute gibt es das fast jeden Tag.Was läuft da wohl nicht gut?
  • Alex  Grendelmeier aus Aarburg
    17.01.2016
    Je mehr Menschen desto mehr Verbrechen. Das ist ein rein statistisches Problem. Die Wachstumszahlen in der Schweiz sind ja bekannt.
  • Carla  Schär aus Gottmadingen
    17.01.2016
    Es ist wirklich schrecklich..was man bald täglich lesen muss: Mord..Totschlag..Geiselnahmen usw.
    Und darum kann ich jene Frau in Weiach nicht verurteilen..sie hat wohl die Frau die um Einlass hat nicht gesehen..aber es hätte auch ein Trick sein können..dass da noch andere in der Dunkelheit lauern..heutzutage weiss man ja nie..ich persönlich hätte mind. die Polizei avisiert! So wie es tönt hat sie ja die andere Frau nicht erkannt..vin der Stimme her..also: nicht nur urteilen..
  • Felix  Saxer aus Ruswil
    17.01.2016
    Da steht eine um Hilfe rufende Frau im Schafanzug vor der Tür einer Nachbarin und die öffnet nicht. Ich hoffe diese feige Kreatur wird wegen unterlassener Hilfeleistung von Amtes wegen angezeigt. Sowas darf es einfach nicht geben, das ist bitterböse, unmenschlich und absolut verwerflich.
    • Stefan  Balz aus Chur
      17.01.2016
      Bürozeiten beachten wie bei unserer Flugwaffe. Wo kämen wir denn da hin ?
  • Niggi  Münger aus Basel
    17.01.2016
    Und das Harte ist: Eine Nachbarin sieht alles und öffnet die Türe nicht aus Angst! Vielleicht hätte Schlimmeres verhindert werden können, wenn Leute nicht nur glotzen, sondern helfen. Ich würde mir solche Vorwürfe nicht ein Leben lang machen müssen, einfach nachher dem Blick zu erzählen, dass man jemanden gesehen habe aber nicht öffnete!
    • Rocky  Betschart , via Facebook 17.01.2016
      Also wenn meine Nachbarin vor der Türe steht, öffne ich auch nicht! Die ist nähmlich ein totaler Psycho.