Polizei sucht dringend Zeugen Mann (21) nach Amok-Fahrt in kritischem Zustand

Nach dem Todesdrama an der Langstrasse befindet sich ein weiteres Opfer nach wie vor in kritischem Zustand. Die Polizei sucht dringend Zeugen, die in der Nacht vor Ort waren.

  • Publiziert: 11.02.2012

Der 25-jährige Sascha C. fährt gestern Morgen an der Langstrasse in eine Personengruppe. Ein 39-jähriger Schweizer stirbt noch an der Unfallstelle. Vier weitere Personen werden verletzt. Drei sind auf dem Weg der Besserung, wie die Stadtpolizei Zürich heute mitteilt. Doch ein 21-jähriger Mann befinde sich nach wie vor in kritischem Zustand auf der Intensivstation.

Der Fahrer selbst kam mit leichten Verletzungen davon. Nach der medizinischen Behandlung wurde er polizeilich befragt und wird heute im Laufe des Tages dem zuständigen Staatsanwalt zugeführt.

Die Stadtpolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft-Limmat ermitteln intensiv. Insbesondere werden Personen gesucht,  welche im Langstrassengebiet zwischen ca. 03:00 Uhr und 05:30 Uhr eine tätliche Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau beobachtet haben.

Wie ein Angestellter des New Tropical gestern gegenüber Blick sagte, hämmerte in der Nacht eine blutüberströmte Frau bei ihm gegen die Scheibe. «Sie sah furchtbar aus, hatte am Kopf eine grosse Wunde und ihre Lippen bluteten. Sie sagte, sie sei zusammengeschlagen worden, von Sascha. Mit Fäusten. Und einer Eisenstange», sagte Sedar.

Personen, die in der fraglichen Zeit an der Langstrasse oder in der näheren Umgebung entsprechende Beobachtungen gemacht haben werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich, Telefon 0 444 117 117 oder bei jedem anderen Polizeiposten zu melden. (gtq)

Kommentare (3)

  • Widmer  Stefan
    Hoffentlich bekommt der Irre seine gerechte Strafe, auch wenn Alkohol im Spiel war.
    • 11.02.2012
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  • rolf  sulzer
    ich denke die schweizerische kuschel-justiz geht immer noch nach dem grundsatz, je bessoffener und je verladener, desto nachsichtiger im umgang mit dem schuldigen und der für ihn dann "angemessenen" strafe, damit er bald wieder auf freien füssen ist. das wird ein echter trost für die hinterbliebenen, die betroffenen, die eltern und verwandten.
    • 11.02.2012
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  • Peter  Müller
    Nähme mich wunder, ob es zu dieser Tageszeit noch nüchterne Zeugen hat, die den Namen Zeugen verdienen. Man ist ja auch bei nüchternen Zeugen nie sicher, ob sie das Geschehene RICHTIG mitgekriegt haben.
    • 11.02.2012
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