Kampf dem Lärm Zürich bremst Autofahrer aus

ZÜRICH - Ab heute ist auf drei wichtigen Verkehrsachsen der Stadt Zürich nur noch 50km/h erlaubt. Statt der bisherigen 60. «Wir machen aber keine Jagd auf Automobilisten», verspricht Stapo-Cortesi.

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Für die Badener- und die Birmensdorferstrasse sowie für die Europabrücke gilt ein neues Verkehrsregime. Auf den schweizweit bekannten Strassen hat die Stadt das Tempo um 10 km/h reduziert.

Stapo-Medienchef Marco Cortesi betont gegenüber «Energy Zürich» jedoch, dass man den Lenkern noch eine Galgenfrist bieten wolle. «Es ist uns klar, dass gewisse Gewohnheiten entstanden sind. Deshalb werden wir keine Jagd auf die Automobilisten machen».

Man müsse die beiden Radarkästen auf der Europabrücke sowieso erstmal temporär demontieren und dann neu konfigurieren. Dies werde ein paar Wochen in Anspruch nehmen und bis da hätten sich die Lenker sicher an die neuen Umstände gewöhnt. 

Für SVP-Nationalrat «reine Schikane»

Die neue Tempolimite löst gemischte Gefühle bei den Stadtpolitikern aus. «Selbstverständlich begrüssen wir die Massnahme», meint die Fraktionschefin der Grünen im Gemeinderat, Karin Rykart. Es sei jedoch lediglich ein Tropfen auf dem heissen Stein.

Der Parteipräsident der SVP Stadt Zürich, Mauro Tuena, ist dagegen weniger begeistert. Er kritisiert, eine solch kleine Temporeduktion bringe genau gar nichts: «Das ist reine Schikane gegenüber dem motorisierten Individualverkehr».

Die Temporeduktion in der Stadt erfolgt im Rahmen von «Stadtverkehr 2025» und soll den Strassenlärm sanieren. Die Verkehrsabteilung der Stadt Zürich lässt zudem in ihrem Communiqué verlauten, dass weitere Temporeduktionen geplant seien – meistens von Tempo 50 auf 30 herunter. Deren Umsetzung sei momentan aufgrund laufender Rechtsmittelverfahren jedoch noch nicht möglich. (vac)

Publiziert am 24.10.2016 | Aktualisiert am 12.12.2016
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24 Kommentare
  • Peter  Muster aus Koppigen
    25.10.2016
    Abzockerei. Erst gerade heute morgen hat es mich ausgangs kirchberg be richtung koppigen 50 meter vor dem 60er aufgehoben schild geblitzt. Wohl gemerkt bis vor kurzem war dort noch 80 kmh erlaubt. Dann auf 60 reduzieren und 50m hinter dem schild mobil blitzen. Einfach nur abzocke. Und das ganze um 7 uhr morgens und weit und breit kein fussgänger.
  • hanspeter  kobelt 25.10.2016
    Schafft doch endlich die Strassen um Zuerich rum ab! Die Gruenen und ihre Gefolgsleute haben dafuer bestimmt schon Begruenungskonzepte in der Schublade. Werbeslogan: Erkunden Sie das groesste Schweizerdorf mit dem Fiaker oder Schneeschlitten...
    Dass natuerlich auch alles Business aus Zuerich verschwinden muss, ist logisch, denn Geschaefte sind an sich boese und schaedlich! Stellt Euch vor: Alle Statdzuercher sitzen im Gaertchen und stricken.....natuerlich ohne Radio! Total Stromlos!
  • Fredy  Kaufmann aus Bubikon
    25.10.2016
    Lieber L.Gerber. Schon einmal daran gedacht, dass in Zürich meistens Sinnlos rumgefahren wird, weil man durch Verkehrsvorschriften dazu gezwungen wird. Geht doch einfach nicht mehr nch Zürich Einkaufen und Arbeiten, dann sehen die Zürcher, waie schnell es eine Geisterstadt gibt. Zürich ist schön lange nicht mehr Atraktiv. Zulieferer solten die Preise dort anpassen und auch erhöhen. Wir nehem keine arbeiten in der Stadt mehr an, weil zu teuer und zu schwerfällig.
  • Hugo Egon  Balder aus Zürich
    25.10.2016
    Kampf dem Lärm, jaja, scho guet. 50 statt 60 macht ja da extrem viel aus. Und unter der Brücke quietschen die Güterzüge auf den vielen Gleisen. Das ist dann keine Lärmbelästigung.
  • Karl  Indergand aus Thalwil
    25.10.2016
    Gerade auf der Europabrücke vermisse ich etwa alle 100 m eine Verkehrsberuhigungsinsel mit möglichst engem Radius, damit die Konzentration bei Tempo 50 nicht nachlässt. Man könnte noch besser eine Spur gleich schliessen, sodass pro Richtung nur alle 10 Minuten überhaupt gefahren werden kann. Da lockt der Umstieg aufs Velo wie noch nie.
    • Charly  aus Belp
      25.10.2016
      Nicht nur da unser gesamtes Straßen System ist der Horror, da werden gut Straßen absichtlich mit vielen Milliarden schlecht gemacht, dass die vielen Kreisel noch Platz finden müssen sie demnächst mit Gabelstapler gestapelt werden, ganz ehrlich unsere Straßen sind heute unbezahlbar, so was findet man nirgends auf dieser Welt