35 Einbrüche Jungendbande erbeutet 29 000 Franken

  • Aktualisiert am 02.01.2012

ZÜRICH – Sie taten es aus Langweile und weil das Taschengeld nichtg reichte: Jetzt hat die Polizei fünf Jugendlichen das Handwerk gelegt. 35 Einbrüche gehen auf ihr Konto.

Der Sachschaden beläuft sich auf rund 82000 Franken, wie die Stadtpolizei Zürich heute mitteilte. Das Quintett im Alter zwischen 15 und 18 Jahren aus der Schweiz hatte die Einbrüche zwischen Ende August und November 2009 verübt.

Die Fünf hatten es hauptsächlich auf Geschäftsräume, Restaurants und Apotheken in den Stadtkreisen 3 und 9 abgesehen. Als Motive nannten die Teenager Langeweile und Taschengeldmangel. Der Wert der Beute beläuft sich auf etwa 29000 Franken.

Die beiden Haupttäter sassen rund einen Monat in Untersuchungshaft. Alle Beschuldigten müssen sich nun vor den zuständigen Jugendanwaltschaften und in einem Fall vor der Staatsanwaltschaft Zürich verantworten.

Das Ermittlungsverfahren wurde aufgrund der Festnahme von vier Jugendlichen, im November 2009 in Zürich Wiedikon, ausgelöst. Das Quartett versuchte damals, in eine Apotheke einzubrechen, und weckte dabei eine Anwohnerin auf. Diese alarmierte die Polizei, welche die Gruppe vor dem Haus in flagranti festnehmen konnte.

Es stellte sich heraus, dass die Verhafteten in derselben Nacht noch zwei weitere Einbruchsversuche unternommen hatten. Die Ermittlungen zeigten, dass die Arretierten auch weitere Straftaten begangen hatten und ein fünfter Jungendlicher involviert war. So konnten die Detektive des Jugenddienstes aufgrund der Aussagen und anhand von Spurenmaterial insgesamt 35 Einbruchdiebstähle klären. (SDA/prp)

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