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Audio: Esther Maurer auf «Radio 1»
Über 1400 Jugendliche haben auf «Facebook» ihre Teilnahme am Botellón auf der Chinawiese angekündigt, über 7000 Mitglieder zählt die entsprechende Gruppe auf der Internet-Plattform. Auch in Bern wollen sich tausende Jugendliche am Freitagabend auf der Grossen Schanze treffen. Zum Botellón, zum geselligen gemeinsamen Openair-Umtrunk, wie es die Jugendlichen darstellen.
Oder «zum möglichst schnell, möglichst viel Alkohol zu trinken», wie Esther Maurer, Polizei-Vorsteherin der Stadt Zürich zu Radio 1 sagt. Das sei das erste Mal in Zürich, dass so etwas stattfinde. Maurer attackiert die durstigen Jugendlichen hart. Sehr hart: «Das ist für mich im Hirn oben krank!», sagt sie im Radiobericht.
Wirklich? Sind die zigtausend Partywilligen nur eine Bande von krankhaften Alkoholikern im Teenager-Alter? Immerhin haben die anonymen Organisatoren der «Botellóns» auf dem Internet die Teilnehmer dazu aufgefordert, alles wieder brav aufzuräumen und friedlich zu bleiben.
Esther Maurer aber traut ihnen nicht: Sie beruft sich auf eine Art Notrecht und hat die Zivilschützer zum Einsatz aufgerufen. Über 100 Betten stehen für die von ihr befürchteten Alkleichen bereit (Blick.ch berichtete).
Schafft es Maurer mit ihrer verbalen Ohrfeige, die Situation zu beruhigen? Jetzt erst recht, könnten sich viele Jugendliche sagen und sich am Freitag mit Flaschen ausgerüstet auf die Zürcher Chinawiese begeben. (bih)
Halten Maurers harte Worte die Jugendlichem vom Alk-Exzess ab? Oder bewirkt sie das Gegenteil? Schreiben Sie uns!