TV-Star Kurt Aeschbacher zum vergifteten Timo «Ich würde zur Furie, wenn einer meinen Hund vergiften würde!»

  • Publiziert: 19.02.2010, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Peter Padrutt

Er hat selber einen Labrador – darum ist Aeschbi von Timos Schicksal ganz tief bewegt.

Die Schweiz ist in Sorge um den vergifteten Labrador, der im Berner Tierspital nur langsam Fortschritte macht. Hunderte von Hundehaltern haben sich bei BLICK oder bei mir persönlich gemeldet. Auch TV-Moderator Kurt Aeschbacher (61) ist aufgewühlt – seinen Labrador Bombay liebt er über alles. Er könne ja verstehen, wenn jemand Hunde nicht möge, sagt Aeschbi. Und er verstehe auch, wenn man sich über Hundebesitzer ärgere, die ihre Tiere nicht wirklich erzogen haben. «Ich kann aber nie und nimmer nachvollziehen, wenn man deswegen so einen Hass auf ein Lebewesen entwickelt, dass man deshalb das Tier umbringen will. Feig und hinterrücks, mit Gift. So, wie es Timo neben all den anderen Hunden ergangen ist.»

«Was sind das für kranke Gehirne, die sich so etwas Hinterhältiges ausdenken! Wer je erlebt hat, welche Leiden einem Tier damit zugefügt werden und wie einem das langsame Verenden seines Hundes fast zum Wahnsinn treibt, hat für solche Taten und den Täter nur eines übrig: die grösste Verachtung.»

Gift auslegen im Wissen, «damit einen qualvollen Tod zu verursachen, stundenlange Krämpfe» – das entsetzt den TV-Talker. «Man quält den Hund, um seinem Besitzer wehzutun. Man streut wahllos Gift, ohne zu wissen, was man damit anrichtet.» Dann wird er noch deutlicher:

Für Aeschbacher ist klar: «Unseren Labrador Bombay so zu verlieren, würde mich wohl zur Furie machen.» Die Medien und die Behörden hätten «nach den schrecklichen Zwischenfällen mit fehlgeleiteten Hunden und ihren unfähigen Besitzern (mit Recht) zahlreiche Vorschriften erlassen, aber bewusst auch viele unkontrollierbare Emotionen geschürt». Mit der gleichen Entschlossenheit müsste jetzt gegen solch kranke Tierquäler vorgegangen werden. «Zum Schutz der Tiere. Und in der Hoffnung, dass wenigstens Timo überlebt», so der TV-Star.

Timo Zustand stabil, Nieren-Werte immer noch schlecht

BERN – Labrador Timo von BLICK-Redaktor Peter Padrutt hat gestern drei Mal gefressen – zum Nachtessen gabs feingehacktes Pouletfleisch. Thierry Francey, Chefarzt im Tierspital Bern, ist vorsichtig in seiner Prognose. Noch ist unklar, ob sich die Nieren erholen. Noch steigen die Blutwerte nach der Dialyse über Nacht wieder an. Francey rechnet damit, dass eine Verbesserung erst in Tagen, wenn nicht in Wochen eintreten könnte. Timo lässt immer mehr Harn ab, was ein gutes Zeichen ist. Der Labrador ist aber immer noch sehr müde. Und noch ist unklar, ob er nicht auch unter neurologischen Ausfällen leidet.